Köln - Auch unter dem neuen Trainer Huub Stevens hat TSG 1899 Hoffenheim den Befreiungsschlag in der Bundesliga verpasst. Mit Glück erkämpfte sich die TSG beim 1. FC Köln aber immerhin ein 0:0. Mit sieben Punkten aus elf Spieltagen bleibt Hoffenheim im Tabellenkeller, der FC steht mit 15 Zählern im Mittelfeld.

Das Unentschieden bringt beide Teams nicht weiter, die nach vorne harmlosen Hoffenheimer blieben aber erstmals seit dem dritten Spieltag (0:0 bei Aufsteiger Darmstadt 98) ohne Gegentreffer. Köln war am Samstag das bessere und gefährlichere Team, scheiterte aber wie zuletzt immer wieder an seiner eklatanten Abschlussschwäche.

Stevens ließ sein Team wie gewohnt äußerst defensiv agieren. Die beiden Stürmer Eduardo Vargas und der Ex-Kölner Mark Uth griffen meist erst kurz vor der Mittellinie an und zogen sich bei Kölner Ballbesitz weit zurück.

Der FC, der die vergangenen drei Pflichtspiele jeweils ohne eigenen Treffer verloren hatte, erwischte den deutlich besseren Start gegen verunsichert wirkende Hoffenheimer. Insbesondere über den Ex-Hoffenheimer Anthony Modeste und Philipp Hosiner sorgte der FC für Gefahr.

Bei der ersten Kölner Torchance profitierten die Gastgeber aber von einem Aussetzer von Niklas Süle, der den Ball als letzter Mann an Hosiner (13.) verlor. Der Österreicher scheiterte jedoch im Eins gegen Eins an TSG-Keeper Oliver Baumann. Auf der Gegenseite musste FC-Torhüter nur einmal zugreifen, als er gegen Vargas (24.) rettete.

SID

Liveticker mit Aufstellungen und Statistiken

Spieler des Spiels: Tobias Strobl

Tobias Strobl ersetzte den gesperrten Ermin Bicakcic in der Innenverteidigung. Der Allrounder stand zum dritten Mal in dieser Saison in der Startelf. Strobl rechtfertigte das Vertrauen, war ein Garant dafür, dass hinten die Null stand. Er brachte Sicherheit ins Aufbauspiel (seine Fehlpassquote von zwölf Prozent war die geringste bei 1899) und kam ohne Foul aus.