Vor der schweren Auswärtsaufgabe beim VfL Wolfsburg sind die Ziele der Frankfurter Eintracht bescheiden. Nach der Auftaktniederlage gegen Berlin (0:2) und dem durchwachsenen Auftritt beim 1. FC Köln (1:1) gilt es für die Hessen, endlich in Form zu kommen.

Nachdem die Frankfurter in den vergangenen beiden Gastspielen beim Werksclub jeweils ein 2:2 errangen, sind die Wünsche für das Spiel am Samstag dementsprechend. Mit einem solchen Ergebnis könne Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel nach eigener Aussage gut leben. Er rechne mit viel Druck der "Wölfe", dessen man sich zur Wehr setzen müsse.

Wie Funkel weiter mitteilte, entspannt sich die personelle Situation beim hessischen Traditionsverein allmählich. "Alexander Meier wird am kommenden Montag oder Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Caio, der eine Fußprellung hat, ist heute nur Rad gefahren. Bei ihm werden wir sehen, ob er morgen am Abschlusstraining teilnehmen kann und dann entscheiden, ob er mit nach Wolfsburg fährt", so der Coach.

Lazarett lichtet sich

Für Keeper Markus Pröll kommt das Spiel in Niedersachsen allerdings noch zu früh. Der Einsatz des Stammkeepers der vergangenen Spielzeit sei noch kein Thema für die anstehende Aufgabe beim VfL. Denkbar ist derweil ein Kurzeinsatz vom wieder genesenen Benjamin Köhler. Dieser sei nun wieder soweit, in die Wettkampfpraxis einzusteigen, so Funkel. Eine Alternative für die Startelf sei Köhler aber erst wieder für das in 14 Tagen anstehende Heimspiel gegen den Karlsruher SC.

Was das Auftreten der Mannschaft in Wolfsburg betrifft, sieht Funkel im Defensivbereich Verbesserungsbedarf. Aufgrund der starken Offensive der Gastgeber müsse man sich im Vergleich zum Köln-Spiel steigern und auch im Spiel nach vorne noch zielstrebiger und effektiver agieren.