Nürnberg – "Club"-Stürmer Albert Bunjaku fällt lange aus: Die Operation am Mittwoch ergab zusätzlich zum Außenmeniskusriss einen Knorpelschaden im rechten Knie.

"Die Diagnose ist sehr bedauerlich für Albert und den 1. FC Nürnberg, wir wünschen Albert alles erdenklich Gute und werden ihn mit aller Kraft bei den Reha-Maßnahmen unterstützen", erklärte Sportdirektor Martin Bader nach der Operation.

Der Schweizer Nationalspieler wurde von Knie-Spezialist Dr. med. Ulrich Boenisch in der Hessingpark-Clinic in Augsburg operiert. Bei der Operation, die sehr gut verlaufen sei, war auch Club-Mannschaftsarzt Dr. Matthias Brem zugegen.

Meniskus geglättet

Bei der OP diagnostizierten die Ärzte zusätzlich zum Außenmeniskusriss einen defekten Knorpel im rechten Knie. Aus Rücksicht auf Bunjakus weitere Karriere wurde entschieden, den Knorpelschaden mit zu behandeln. "Der Meniskus wurde geglättet", ergänzte Martin Bader zum Verlauf der OP. Durch den zusätzlichen Eingriff am Knorpel fällt Bunjaku für ungefähr sechs Monate aus.

Der 26-Jährige klagte bereits in den vergangenen Tagen über Knieprobleme, die sich nach dem Spiel beim Hamburger SV verstärkt hatten. Albert Bunjaku wurde daraufhin in der Uniklinik Erlangen untersucht, dabei wurde die schwere Knieverletzung bereits diagnostiziert.