Der Blick bei Dieter Hecking und Co. geht nach vorne: Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale der Europa League ist die Saison für den VfL Wolfsburg noch nicht zu Ende
Der Blick bei Dieter Hecking und Co. geht nach vorne: Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale der Europa League ist die Saison für den VfL Wolfsburg noch nicht zu Ende

Weiterentwickelt: Trotz Aus, Neapel war Reise wert

Neapel - Das Fußball-Wunder blieb am Donnerstagabend im Stadion Sao Paolo am Fuße des Vesuv aus. Doch nach dem 2:2 gegen den SSC Neapel kann der VfL Wolfsburg trotzdem Europas Fußballbühne erhobenen Hauptes verlassen. Und keine Sorge, schon in der nächsten Saison kehren die Wölfe zurück, dann wahrscheinlich eine Etage höher in der Champions League.

Der VfL zieht Lehren aus dem Hinspiel

Kurzzeitig fühlte man sich an das Hinspiel erinnert. Nach dem 2:0 durch den Niederländer Dries Mertens (65.) drohte den Wölfen ein erneutes Debakel...

Doch dieses Mal reagierte das Team, das vier wichtige Ausfälle zu beklagen hatte, besser. "Im Hinspiel haben wir den Fehler gemacht, naiv nach vorne zu spielen. Wir haben versucht, diesen Fehler heute nicht zu machen. Das war heute der Unterschied. Wir haben aus dem Hinspiel einiges mitgenommen", erklärte Cheftrainer Dieter Hecking.

In der Vorwoche rannten die Wölfe in der Volkswagen-Arena nach dem Rückstand naiv nach vorne und wurden so von den clever agierenden Neapolitanern bestraft. Am Ende hieß es 1:4. Das Ausscheiden war schon vor dem Rückstand so gut wie besiegelt. "Im Hinspiel hatten wir Inter als Vorbild. Da lagen wir auch 0:1 hinten und haben noch 3:1 gewonnen. Wir haben gedacht, das ginge gegen Neapel genauso. Aber der SSC hat eine andere Qualität", so der VfL-Trainer weiter.

Hecking: "War mit der Leistung durchaus zufrieden"