Ab Montag beginnt die spezielle Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen am nächsten Sonntag. Eine Woche später startet für Bayer die Bundesliga mit dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund.

Frage: Bruno Labbadia, das Ende der Vorbereitung naht und ihre erste Bundesliga-Saison als Trainer rückt näher. Mit welcher Zielsetzung gehen Sie das Ganze an?

Bruno Labbadia: Wir schätzen das Ganze realistisch zwischen Platz vier und acht ein, weil es doch eine sehr junge Mannschaft ist, wo vieles passen muss. Wir haben aber trotzdem gesagt, dass wir versuchen wollen ins internationale Geschäft zu kommen. Daran haben wir in der Vorbereitung gearbeitet und uns dabei ganz auf uns konzentriert. Jetzt brauchen wir einen guten Start im Pokal und anschließend in der Liga.

Frage: Mit Patrick Helmes, Constant Djakpa, Renato Augusto, Henrique sowie den drei U19-Europameistern Stefan Reinartz, Marcel Risse und Richard Sukuta-Pasu haben sie auch ausschließlich junge Neuzugänge. Wie haben die sich in der Vorbereitung geschlagen?

Labbadia: Das sind alles junge Spieler, die ein großes Potenzial haben. Man darf aber auch nicht vergessen, dass beispielsweise Renato Augusto und Henrique zum ersten Mal in einem fremden Land sind. Wir hoffen, dass sich alle entfalten können, aber wir sollten auch im Hinterkopf haben, dass wir helfen müssen. Ich weiß, dass es in der Bundesliga nur wenig Zeit gibt, daher ist es wichtig, dass wir ein wenig Sorgfaltspflicht übernehmen.

Frage: Wie schätzen Sie insgesamt die Situation in der Bundesliga ein, vor allem mit Blick auf die internationalen Plätze? Es wird mindestens zehn Vereine geben, die ins internationale Geschäft wollen. Dazu muss man auch sagen, dass wir keine drei normalen Aufsteiger haben, sondern zwei Traditionsclubs und einen Verein mit Hoffenheim, der sensationell aufgestellt ist. Das wird ein Hauen und Stechen werden und für uns gilt es von Anfang da zu sein.