bundesliga.de berichtet bis zum Anpfiff beim "Double-Header" in Düsseldorf täglich aus den Lagern der Teilnehmer.

VfB Stuttgart

Beim VfB Stuttgart gilt: Gleichberechtigung für alle. So kam es, dass Thomas Hitzlsperger am Mittwoch als Nachzügler im Trainingslager des Deutschen Meisters eintraf. Damit hatte auch der Nationalsspieler 28 Tage Zeit zur Regeneration und für einen Urlaub gehabt.

Neuzugang und Torwart Raphael Schäfer lebt sich schon länger bei den Schwaben ein. Und der Ex-Nürnberger hat schon völlig die Philosophie von Trainer Armin Veh adaptiert.

"Ich denke, dass die Aussage von Armin Veh, von Spiel zu Spiel zu denken und nicht jetzt schon irgendwelche hohen Ziele zu formulieren, die nachher nicht eingehalten werden können, genau richtig ist", sagte Schäfer auf der vereinseigenen Webseite.


1. FC Nürnberg

In Nürnberg zog Trainer Hans Meyer eine positive Zwischenbilanz des Trainingslagers in Bad Wörishofen. Ganz besonders freute Meyer, dass sein kongeniales Sturmduo schon wieder rege am Trainingsbetrieb teilnimmt.

"Es ist schön, dass Robert Vittek alles mitmachen kann. Ebenso ist es schön, dass Marek Mintal alles mitmachen kann, was nach der Verletzung im Pokalfinale gar nicht zu erwarten gewesen war."

Auch Joshua Kennedy machte nach über einem Jahr wieder die ersten Schritte beim Mannschaftstraining.


Karlsruher SC

Völlig losgelöst spielte der Karlsruher SC im Testspiel bei der SpVgg Söllingen auf. Mit 21:0 (13:0) siegte der Bundesliga-Aufsteiger gegen den Kreisklassenvertreter aus Baden.

Besonders treffsicher zeigte sich dabei Neuzugang Tamas Hajnal, der gleich fünf Mal erfolgreich war.


FC Schalke 04

Dass der FC Schalke 04 schon am 25. Juni wieder das Training aufgenommen hat, war kein Zufall.

"Wir haben ganz bewusst etwas früher begonnen, weil wir die Zeit nutzen wollen, um topfit zu sein", sagte Mirko Slomka im exklusiven bundesliga.de-Interview

Für den Coach geht es nach dem Wechsel von Spielmacher Lincoln auch darum, ein neues Spielsystem zu finden: "Die großen Topmannschaften, auch international, haben keine echte Nummer 10 mehr. Auch viele Titelträger haben keine Nummer 10, vielleicht sollten wir sie auch weglassen."


Werder Bremen

In Bremen ist die "Schonfrist" vorbei. Zumindest die für Stürmer Markus Rosenberg. Aber nur dann, wenn man den Worten von Torsten Frings glauben schenkt.

"Wenn er das Vertrauen der Mannschaft spürt, dann wird er seine Buden machen. Er hat das Zeug dazu, Miro zu ersetzen. Markus hat sich ein halbes Jahr alles angeschaut, musste sich erst zurecht finden und hat trotzdem getroffen. Jetzt gilt es für ihn, von Anfang an Verantwortung zu übernehmen", erklärte der Nationalspieler.

Frings macht den Fans schon einmal große Hoffnung für die anstehende Saison: "Wir alle freuen uns, dass es wieder los geht. Das Team ist heiß auf die neue Saison. Wir haben schon jetzt eine gute Mannschaft, die viel erreichen kann."


FC Bayern München

Ganz im Sinne der Trainings-Individualisierung stand der Mittwoch beim Deutschen Rekordmeister. So mussten die Spieler des FCB in drei Gruppen von halb neun an zur Sache: Erst Krafttraining im Profihaus, anschließend Intervallläufe auf dem Platz und abschließend die Erhebung verschiedener Leistungsdaten.

"Die Datenerhebung steht im Moment im Mittelpunkt, um zielgerichtet und individuell trainieren zu können", erklärte Assistenztrainer Michael Henke auf der vereinseigenen Webseite.

Zusammengestellt von Michael Reis