Während es das Wetter mittlerweile gut mit den Akteuren des Hamburger SV meint, musste Torwart Frank Rost verletzungsbedingt vorzeitig das Trainingslager in Österreich verlassen.

Die Meteorologen sollten recht behalten. Am Dienstag (15. Juli) grüßte die Sonne, als sich die Spieler des Hamburger SV in aller Früh um 6:45 Uhr zur ersten Trainingseinheit in der Hotellobby versammelten.

Van der Vaart: "Das ist hart"

Vorbei war es mit dem Regen und dem wolkenverhangenen Himmel, Petrus schien ein Einsehen zu haben. Im Laufschritt ging es erst der Sonne entgegen und anschließend in die Wälder, in denen Intervallläufe auf dem Programm standen.

"Das ist hart, gehört aber zu einer Vorbereitung", stöhnte Rafael van der Vaart, ehe er sich um neun Uhr mit seinen Kollegen beim Frühstück für die kommenden Tagesaufgaben stärkte.

Viel Zeit blieb nicht, schließlich steht täglich bereits um 11 Uhr die nächste Einheit auf dem Plan. Anschließend gibt es um 13 Uhr Mittagessen, danach bleibt Zeit zum Ruhen und zur Behandlung, ehe es um 16 Uhr zur letzten Einheit des Tages auf den Trainingsplatz geht.

Untersuchung für Rost in Hamburg

Nach dem Abendessen um 18 Uhr haben die Spieler dann Freizeit, die die meisten jedoch bei den Physiotherapeuten auf der Massagebank verbringen, um die im höchsten Maße beanspruchten Muskeln etwas aufzulockern.

Im Raum der Physios ließ sich auch Keeper Frank Rost zuletzt behandeln, er klagte über Probleme mit der Bauchmuskulatur. Zwar ist nichts Ernsteres zu erwarten, dennoch reist der Keeper am Dienstagnachmittag vorsichtshalber aus dem Trainingslager ab, um sich in Hamburg einer genaueren Untersuchung zu unterziehen.