München - Manche Fußballer schaffen es nicht nur, sich mit Toren und Erfolgen im Gedächtnis der Fans zu verewigen. Auch ihre Äußerungen gehören zu den interessanten Anekdoten einer jeden Saison.

bundesliga.de hat die Sprüche der Spieler, Trainer und Experten aus der Hinrunde gesammelt. Auf Teil I folgt nun die zweite Zusammenstellung.

"Davon sind die Lichtjahre entfernt."

Franz Beckenbauer mit Blick auf die Titelverteidigung des FC Bayern nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen.

"Ich bin immer ein Fan der Gegner von Dortmund."

Bayern Münchens Trainer Louis van Gaal bei Sky vor dem Spiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach auf die Frage, ob er nun Gladbach-Fan sei.

"Unser Ziel ist, unfallfrei nach Gelsenkirchen zurückkehren."

Schalke-Trainer Felix Magath nach dem 0:5 beim 1. FC Kaiserslautern.

"Wenn ich an die Säbener Straße komme, fühle ich mich wie zu Hause. Ich kenne die Angestellten von A bis Z und weiß, wo die Toiletten sind. Ich habe ein rotes Herz."

Bastian Schweinsteiger über seine Gründe, bei den Bayern zu verlängern.

"Auf dem Papier sind das drei Punkte - gefühlt sind es neun."

Gladbachs Kapitän Tobias Levels nach dem 4:0-Derbysieg in Köln.

"Dieser Elfmeter war taktisch ungeschickt."

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler kommentiert die Szene vor dem 2:2 in Hoffenheim.

"Es hat ja schon vor dem Spiel eine Harmoniestrategie gegeben. Es hat nur noch gefehlt, dass wir in rosa Röckchen aufgelaufen wären."

HSV-Torwart Frank Rost über die mangelnde Aggressivität seiner Mitspieler im Derby beim FC St. Pauli.

"Etwas, das immer in Bewegung ist, kann nicht stabil werden."

Trainer Michael Frontzeck beklagt die Personalprobleme bei Borussia Mönchengladbach mit einer Binsenweisheit.

"Wir sind eben beide zu alt und können nicht mehr mitkämpfen, da machen wir uns so ein wenig Luft."

Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz über das Wortgefecht mit seinem Kollegen Steve McClaren in der Nachspielzeit.

"Die ganze Bundesliga ist hinter mir her, Bayern München, alle. Ich kann mich kaum retten vor Angeboten."

Stürmer Mike Hanke noch als Spieler von Hannover 96 in der ARD-Sportschau - nicht ganz frei von Ironie.

"Wir müssen uns an die eigene Nase packen - und die läuft heute."

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach dem 1:2 gegen Mainz.