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Rookie des Monats Mai: Marcus Thuram, Alphonso Davies oder Christopher Nkunku?

Europas Top-Liga mit dem jüngsten Altersdurchschnitt zeichnet auch in der Saison 2019/20 die besten Nachwuchsstars mit dem "Bundesliga Rookie Award presented by AWS" aus. Die Kandidaten für den Award, der vom neuen Technology Provider der Bundesliga AWS präsentiert wird, heißen im Mai Marcus Thuram, Alphonso Davies und Christopher Nkunku.

Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach)

Der Gladbacher Außenstürmer hat die Corona-Pause definitiv genutzt, um die Akkus wieder voll aufzuladen. Im Monat Mai traf Marcus Thuram erstmals seit Dezember wieder und netzte dabei gleich drei Mal. Nach dem Re-Start der Bundesliga konnte nur Leverkusens Kai Havertz mehr Tore erzielen. Der Sohn der französischen Innenverteidiger-Legende Lilian Thuram zeigt sich vor allem auch beim Kopfballspiel verbessert: 71 Prozent gewonnener Luftzweikämpfe sind eigentlich eher Werte eines gestandenen Innenverteidigers. Gegen Union Berlin erzielte er am 29. Spieltag folglich auch sein erstes Kopfballtor in der Bundesliga.

Marco Rose: „Marcus ist ein sehr junger und lernwilliger Spieler, der sich in diesem Jahr bei uns schon sehr gut entwickelt hat. Er will ein kompletter Stürmer werden.“

Sein Trainer Marco Rose weiß den Ehrgeiz des wuchtigen wie schnellen Spieler, der sich inzwischen auch blendend mit Nebenmann Alassane Plea versteht, zu schätzen: „Marcus ist ein sehr junger und lernwilliger Spieler, der sich in diesem Jahr bei uns schon sehr gut entwickelt hat. Er will ein kompletter Stürmer werden.“ Mit nunmehr zehn Saisontoren in seiner ersten Bundesliga-Saison ist Thuram davon eigentlich gar nicht mehr so weit entfernt. Dem Status des Talents dürfte er nach drei Trophäen zum Rookie des Monats (September, Oktober und November) in dieser Spielzeit aber langsam schon entwachsen sein.

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Alphonso Davies (FC Bayern München)

Weil Alphonso Davies erst 2019/20 in der Startelf der Münchner auftauchte, darf er auch in seiner zweiten Saison noch für den Rookie nominiert werden. Wer aber hätte im letzten Sommer schon gedacht, dass Davies gleich 28 Pflichtspiele in Folge in Bayerns erste Elf zu finden sein würde, inklusive der letzten 21 in der Bundesliga? Der Kanadier, von seinem Mitspieler Thomas Müller aufgrund seiner Schnelligkeit „Roadrunner“ genannt, zählt ohne Zweifel zu den großen Senkrechtstartern der aktuellen Spielzeit.

Hasan Salihamidzic: „Er macht das hervorragend, ist sehr abgeklärt“

Einen Coup landete dabei Hansi Flicks Vorgänger Niko Kovac, der die Idee hatte, den Flügelstürmer Davies zum linken Außenverteidiger umzuschulen. Ein Plan, der so gut aufging, dass Davies auf dieser Position noch eine ganz große Zukunft bevorstehen könnte. „Er macht das hervorragend, ist sehr abgeklärt“, sagt Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der Davies im Januar 2019 von den Vancouver Whitecaps an die Isar holte. Dank seiner enormen Schnelligkeit von über 35 Kilometern pro Stunde gewinnt Davies auch die meisten seiner Defensiv-Zweikämpfe. Im Mai erzielte Davies, der nach der Corona-Pause noch starker wirkt, zwei seiner drei Saisontore.

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Christopher Nkunku (RB Leipzig)

In allen Spielen im Mai vertraute RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann trotz der großen Konkurrenz im Mittelfeld auf Christopher Nkunku von Beginn an: „Er hat eine gute Technik, verbindet sie mit einer guten Dynamik,” so Nagelsmann über den jungen Franzosen, der im offensiven Mittelfeld, im Sturm oder auf den Außenbahnen sehr flexibel einsetzbar ist. Und man kann es nicht anders sagen: Nkunku hat in seiner ersten Bundesliga-Saison gleich voll eingeschlagen. Mit 13 Torvorlagen sind ligaweit nur noch Jadon Sancho und Thomas Müller besser.

Julian Nagelsmann: „Er hat eine gute Technik, verbindet sie mit einer guten Dynamik“

Von den gegnerischen Mannschaften gefürchtet sind vor allem seine Standards. Sieben seiner ruhenden Bälle führten bereits zu Toren – Ligabestwert. So auch am 28. Spieltag gegen Hertha BSC, als er eine mustergültige Ecke auf den Kopf von Lukas Klostermann servierte, der nur noch einnicken musste. Beim 4:2-Sieg gegen Köln ließ er es sich nicht nehmen, mit einem herrlichen Lupfer sein 5. Saisontor zu markieren. Neben seiner Torgefährlichkeit konnte Nkunku im Mai außerdem noch mit einer für einen Offensivspieler überragenden Passquote (89 Prozent) glänzen.

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