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Christopher Nkunku, Marcus Thuram oder Djibril Sow: Wer wird der Rookie des Monats November?

Europas Top-Liga mit dem jüngsten Altersdurchschnitt zeichnet auch in der Saison 2019/20 die besten Nachwuchsstars mit dem Bundesliga Rookie Award aus. Das sind die Kandidaten im November:

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Christopher Nkunku (RB Leipzig)

Nach seinem Transfer von Paris St. Germain zu RB Leipzig im Sommer hat Christopher Nkunku etwas Anlaufzeit gebraucht. Der vergangene Monat hat für den 22-Jährigen endlich den ersehnten Durchbruch gebracht. Nkunku stand in drei der vier Leipziger Bundesliga-Spiele im November in der Startelf, erzielte einen Treffer und bereitete vier weitere Tore vor. Ligaweit kann in diesem Monat nur Mannschaftskollege Timo Werner mehr Torbeteiligungen aufweisen. Auch dank Nkunku ging die Mannschaft von Julian Nagelsmann vier Mal in Folge als Sieger vom Platz.

Nagelsmann: "Christopher kann auf der Acht, der Zehn und als Außenstürmer spielen"

Wie wichtig Nkunku für Leipzig schon jetzt geworden ist, zeigen auch die 18 ruhenden Bälle, die er im November ausführen durfte. Seine Stärken hat er darüber hinaus im Sprint und in seiner Flexibilität. Nagelsmann pries Letztere schon bei der Verpflichtung: „Christopher kann auf der Acht, der Zehn und als Außenstürmer spielen. Das ist ein Punkt, den ich unbedingt erfüllt haben wollte: ein offensiver Spieler, der nicht so fixiert ist auf eine Position, sondern auch innerhalb eines Spiels verschiedene bekleiden kann und variabel einsetzbar ist.“ Im November spielte Nkunku sowohl auf der linken Seite als auch als hängende Spitze – beides mit großem Erfolg.

Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach)

Er ist erst seit Sommer 2019 Spieler von Borussia Mönchengladbach, doch Marcus Thuram ist jetzt schon Publikumsliebling bei der Fohlenelf. Seit dem Derbysieg gegen den 1. FC Köln ist es zu einem Ritual geworden, dass sich Thuram nach einem gewonnen Spiel die Eckfahne schnappt, sein Trikot darüber hängt und zum Jubellauf vor der Fankurve ansetzt. Grund genug dazu gibt es oft, denn seit dem 7. Spieltag steht die Borussia auf einem Champions-League-Platz. Daran hat der 22 Jahre alte Franzose Thuram großen Anteil. Gladbachs Torwart Yann Sommer lobte ihn: „Er steht oft am richtigen Ort. Es ist super wertvoll für uns, so jemanden vorne drin zu haben.“

Sommer: "Es ist super wertvoll für uns, so jemanden vorne drin zu haben"

Im November sicherte Thuram mit seiner Torvorlage auf Oscar Wendt und seinem Siegtor fast im Alleingang den 2:1-Sieg bei Bayer 04 Leverkusen. Gegen Bremen legte er Patrick Herrmann zum zwischenzeitlichen 2:0 auf und zuletzt gegen Freiburg staubte er zur 1:0-Führung ab. Mit sechs Toren und fünf Vorlagen ist er der Topscorer der Fohlen und der Neuzugang der Bundesliga mit den meisten Torbeteiligungen. Dazu ist er extrem schnell. Gegen Freiburg gelang ihm ein Sprint mit 35,6 km/h, das ist Bestwert aller Fohlen seit Beginn der Erhebung dieser Daten (Sommer 2011). Thuram sicherte sich durch seine Leistungen den Rookie-Award zuletzt zwei Mal in Folge. Verteidigt er ihn im November ein weiteres Mal?

Djibril Sow (Eintracht Frankfurt)

Es war einer der Höhepunkte der noch jungen Karriere von Djibril Sow von Eintracht Frankfurt, als er am 10. Spieltag einen perfekt vorgetragenen Angriff seiner Elf gegen den amtierenden Meister FC Bayern München zum 2:0 abschloss. Am Ende stand es 5:1 in jenem Spiel, bei dem der Schweizer sein erstes Bundesliga-Tor bejubeln durfte. Wenig überraschend, denn trotz seiner eher defensiven Rolle auf der Acht oder zuletzt auch auf der Sechs, lieferte Sow im November im Schnitt vier Torschussbeteiligungen pro Partie. Dennoch gehören Passgenauigkeit, Dynamik, präzise Flanken und Laufstärke eher zu seinen Markenzeichen. An den Spieltagen 10 bis 13 lief er im Schnitt 12,3 Kilometer pro Spiel und brachte 89 Prozent der Pässe zu seinen Mitspielern – absolute Top-Werte. Dennoch sagt der ehrgeizige 22-Jährige: „Es ist noch Luft nach oben bei mir.“

Sow: "Es ist noch Luft nach oben bei mir"

Dass sich Sow, der im Bewertungszeitraum immer über die vollen 90 Minuten auf dem Platz stand, bei Frankfurt inzwischen unverzichtbar gemacht hat, überrascht hingegen wenig: Trainer Adi Hütter kennt ihn bereits aus gemeinsamen Tagen bei den Young Boys Bern, wo er ihn 2017/18 schon zum Stammspieler in der Schweizer Super League gemacht hatte. Zuvor kannte man den Namen Sow hauptsächlich aus der Regionalliga West bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach. Die Entwicklung vom Viertliga-Spieler zu einem aufstrebenden Star in der Bundesliga und einer Säule im Schweizer Nationalteam ging rasant. Und sie ist noch lange nicht am Ende.

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