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Rookie des Monats Dezember: Lindström, Wimmer oder Stach?

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Die Bundesliga zeichnet auch in der Saison 2021/22 die besten Nachwuchsstars mit dem Rookie of the Month Award powered by AWS aus. Im Dezember sind für die Auszeichnung, präsentiert vom Technology Provider der Bundesliga, der Frankfurter Jesper Lindström, der Bielefelder Patrick Wimmer und der Mainzer Anton Stach nominiert.

Für Jesper Lindström (Eintracht Frankfurt) abstimmen!

Der jüngste Aufschwung von Eintracht Frankfurt ist vor allem mit einem Namen verbunden: Jesper Lindström. Der 21-jährige Sommer-Neuzugang hatte bei der Eintracht zunächst noch eine gewisse Anlaufzeit gebraucht, inzwischen ist er aber voll in der Bundesliga eingeschlagen. Die letzten drei schwierigen Partien vor der Winterpause gegen Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und den 1. FSV Mainz 05 beendete Frankfurt mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten. Lindström steuerte dabei in jedem dieser drei Duelle einen Treffer bei. In den vier Spielen im Dezember kam der dänische Nationalspieler außerdem auf zwei Torvorlagen und damit auf starke fünf Torbeteiligungen! Ligaweit waren im Dezember hier nur noch Patrik Schick und Serge Gnabry erfolgreicher. Alle 52 Minuten hatte Lindstöm bei einem Frankfurter Treffer seine Füße im Spiel.

"Er hat sich den Stammplatz erarbeitet. Sein Potenzial entwickelt er langsam in Zählbares – in Vorlagen und Tore, aber auch in das, was er defensiv arbeitet" (Markus Krösche, Sport-Vorstand Eintracht Frankfurt)

Mit nunmehr vier Saisontoren ist der offensive Mittelfeldspieler, gemeinsam mit Raphael Borre, der torgefährlichste Spieler der Hessen nach der Hinrunde. Sport-Vorstand Markus Krösche schwärmt über dessen Entwicklung: "Er hat sich den Stammplatz erarbeitet, dann sehr gute Leistungen gebracht. Sein Potenzial entwickelt er langsam in Zählbares – in Vorlagen und Tore, aber auch in das, was er defensiv arbeitet. Er ist gut im Anlaufen und wenn er einen Ball verliert, holt er ihn sich wieder. Ein großer Schritt!" Neben seiner jüngsten Torgefährlichkeit präsentierte sich Lindström im Dezember aber auch als äußerst lauffreudiger Spieler: Er legte im Schnitt 11,4 Kilometer pro 90 Minuten zurück, zog dabei 45 Sprints pro Partie ab und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 34,6 km/h!

Jesper Lindström steht zur Wahl zum Rookie im Dezember - /

Für Patrick Wimmer (DSC Arminia Bielefeld) abstimmen!

Es gibt sie noch, diese außergewöhnlichen Karrieren im Profifußball. So wie bei Patrick Wimmer, der noch im Frühsommer 2019 in der Landesliga Österreichs spielte, um dann einen kometenhaften Aufstieg hinzulegen. Nach zwei Jahren bei Austria Wien heuerte der 20-Jährige im Sommer bei Arminia Bielefeld an und sagte nach der Vertragsunterzeichnung: „Ich möchte mich hier weiterentwickeln und vor allem mit der Mannschaft Erfolge haben und für ein paar Überraschungen sorgen.“ Und diese Überraschungsmomente sind die großen Stärken des technisch versierten Offensivspielers, der bei Bielefeld längst einen Stammplatz hat und im Spiel nach vorne mit einer Einzelaktion den Unterschied ausmachen kann. Inzwischen wird er von den Fans auch schon „Ostwestfalens Messi“ genannt.

"Ich möchte für ein paar Überraschungen sorgen" (Patrick Wimmer)

Wimmer stand im Dezember in allen vier Spielen in der Startelf und zeigte dabei am 16. Spieltag gegen den VfL Bochum seine beste Saisonleistung, als er beim 2:0-Sieg gegen den direkten Konkurrenten VfL Bochum ein Tor und einen Assist beisteuerte und Bielefeld damit vor Jahresende half, wieder Anschluss ans rettende Ufer herzustellen. Auch gegen Leipzig war der Österreicher beim Treffer zum 1:0 entscheidend involviert. Mit insgesamt drei Torvorlagen ist er der beste Zuarbeiter seiner Mannschaft. 18 Mal war er in diesem Monat an einem Torschuss direkt beteiligt, mehr als jeder andere Bielefelder. Wimmer präsentierte sich außerdem als äußerst aktiver Spieler, führte im Schnitt 38 Zweikämpfe pro Partie und war je 90 Minuten 57 Mal am Ball.

Patrick Wimmer steht zur Wahl zum Rookie im Dezember - /

Für Anton Stach (1. FSV Mainz 05) abstimmen!

Als Fürther Aufstiegsheld und frisch gebackener U21-Europameister kam Anton Stach im Sommer zum 1. FSV Mainz 05, wo er sich in der Hierarchie jedoch zunächst unten einordnen musste. So wirklich zum Zuge kam der 23-Jährige erst nach der Verletzung des Stamm-Sechsers Dominik Kohr. Die letzten vier Spiele im Dezember stand Stach aber nicht nur jedes Mal in der Mainzer Startelf, er zeigte im defensiven Mittelfeld auch überragende Leistungen. "Anton trainiert einfach seit längerer Zeit sehr gut. Er war einfach dran jetzt", begründete sein Trainer Bo Svensson die Entscheidung, auf Stach zu setzen. Und der zahlte es seinem Trainer in diesen vier Spielen mit einem Tor und einem Assist zurück.

"Anton trainiert einfach seit längerer Zeit sehr gut. Er war einfach dran jetzt" (Bo Svensson, Trainer 1. FSV Mainz 05)

"Er verfügt über großes Talent, und das hat er heute auf den Platz gebracht", sagte Svensson nach dem 3:0 gegen den VfL Wolfsburg am 14. Spieltag über seinen Schützling, wo Stach eine Eckballvariante aus 22 Metern Torentfernung in den Maschen versenkte. Im Dezember war er mit 11,6 gelaufenen Kilometern pro Partie sehr laufstark und zeichnete sich vor allem mit 68 Prozent gewonnener Duelle als zweikampfstärkster Mainzer aus. Ein Wert, den in der Regel nur die besten Innenverteidiger erreichen! Für einen defensiven Mittelfeldspieler ist Stach außerdem sehr schnell, brachte in dieser Saison schon bis zu 34 km/h auf den Tacho. Bei dieser Leistung ist eines sicher: Svensson wird einen Weg finden müssen, um Stach auch im neuen Jahr in der Mainzer Startelf zu integrieren.

Anton Stach steht zur Wahl zum Rookie im Dezember - /
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