Gelsenkirchen - Im Rahmen des EM-Qualifikationsspiels Deutschland gegen Österreich am 2. September hat Teresa Enke, Vorsitzende der Robert-Enke-Stiftung, die Initiative "Mental Gestärkt" in Gelsenkirchen vorgestellt.

Gemeinsam mit der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV), der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) und der Deutschen Sporthochschule Köln hat die Robert-Enke-Stiftung die Netzwerkinitiative gegründet. Ziel der Initiative ist es, sowohl die Prävention als auch die Behandlung von psychischen Erkrankungen im Leistungssport zu unterstützen.

Hoher Druck und starker Konkurrenzkampf können im Profisport die Entstehung von Burnout, Depression und anderen psychischen Erkrankungen begünstigen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Rückhalt und Unterstützung ebenso fehlen wie mentale Stärke und professionelle Beratungs- und Betreuungsangebote.

Für eine umfassende und professionelle Hilfe steht deshalb künftig ein Expertennetzwerk aus Psychologie, Psychiatrie sowie dem Sport allen Sportlern, Clubs und Verbänden zur Verfügung. Dabei wird die Initiative "Mental Gestärkt" bestehende Angebote verknüpfen sowie für hilfesuchende Athleten Vermittlungsdienste und Serviceleistungen hinsichtlich der Krankheit Depression im Leistungssport anbieten.