München - Wenn Franck Ribery trifft, ist das wie ein Garantieschein für den FC Bayern. Ein Garantieschein für drei Punkte. Die letzten 29 Bundesliga-Spiele, in denen der Franzose erfolgreich war, haben die Münchner allesamt gewonnen.

In der 50-jährigen Geschichte der Bundesliga war nur einer besser als "König" Franck: der "Kaiser". Zwischen 1965 und 1975 siegten die Bayern 33 Mal in Serie, wenn Franz Beckenbauer ein Tor erzielte. Viel fehlt Ribery demnach nicht mehr, um zur Lichtgestalt des deutschen Fußballs aufzuschließen. Und bei der derzeitigen Form des Flügelspielers scheint das nur eine Frage der Zeit zu sein.

Lobende Worte von Messi und Gomez



Seit Anfang der vergangenen Saison präsentiert sich der 30-Jährige konstant in einer überragenden Verfassung. Lohn für sein Sahnejahr erntete Ribery Ende August in Monaco, als er zu "Europas Fußballer des Jahres" gewählt wurde. Eine Ehre, die selbst Konkurrent Lionel Messi neidlos anerkannte. "Ribery hat es verdient", sagte der vierfache Weltfußballer vom FC Barcelona.

UEFA-Boss Michel Platini räumt seinem Landsmann sogar eine gute Chance auf die Auszeichung zum Weltfußballer 2013 ein. "Er ist ein ernsthafter Kandidat", sagte Platini am Freitag in Dubrovnik.

Lobende Worte für Ribery gab es auch von Ex-Mitspieler Mario Gomez, der seine Brötchen mittlerweile beim AC Florenz in der italienischen Serie A verdient, momentan aber an einer Knieverletzung laboriert. "Im Spiel der Bayern verändert sich nur etwas, wenn Franck Ribery nicht dabei ist. Alle anderen sind fast problemlos zu ersetzen", sagte der Mittelstürmer dem Magazin "11 Freunde". Kein Wunder, Ribery ist mit seinen Toren ja auch ein Garant für Siege.

David Schmidt