Köln - 25 Mal hat der FC Bayern München die Bundesliga bereits gewonnen. Die Bayern verweisen ihre Konkurrenz damit deutlich auf die Plätze. Doch in der Geschichte gab es immer wieder Rivalen, die den Münchnern den Thron strittig machten. Bahnt sich in RB Leipzig ein Neuer an?

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In der Saison 1968/69 holte der FCB seinen ersten Bundesliga-Titel, elf Jahre später feierte die Mannschaft von der Säbener Straße ihre vierte Deutsche Meisterschaft. Eine Schale mehr sicherte sich in diesem Zeitraum aber ein anderer Club: Borussia Mönchengladbach gewann fünfmal den Titel, die Elf vom Niederrhein ist damit in der Rangliste der Bundesliga-Meister immer noch Zweiter. Europäisch trumpften die Süddeutschen dafür auf und holten zwischen 1974 und 1976 dreimal in Folge den Europapokal der Landesmeister.

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Norden gegen Süden

Ende der 1970er Jahre begann die goldene Ära des Hamburger SV: Dreimal beendeten die Rothosen ihre Spielzeiten zwischen 1978 und 1984 auf Platz eins, dreimal auf Platz zwei. 1980 und 1981 landete Bayern vor dem HSV. Unvergessen bleibt das Duell beider Teams am 24. April 1982: Am 29. Spieltag siegte der Dino nach 1:3-Rückstand durch drei Tore in den letzten 20 Minuten noch mit 4:3 im Münchner Olympiastadion und ebnete damit den Weg zur Deutschen Meisterschaft. Auf Seiten des FCB standen unter anderem Klaus Augenthaler, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge und Dieter Hoeneß auf dem Platz; für den HSV liefen Uli Stein, Holger Hieronymus und Felix Magath auf, Horst Hrubesch sicherte durch einen Doppelpack in der Schlussviertelstunde den Sieg.

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Einige Jahre später war es ein anderer Verein aus dem Norden, der für Kopfzerbrechen im Süden sorgte: Der SV Werder Bremen bescherte dem FCB unter Trainer Otto Rehhagel immer wieder Klassenkämpfe auf dem Grün. 1988 und 1993 langte es für den Bundesliga-Titel. In Erinnerung bleibt auch ein Strafstoß aus dem Jahr 1986: Trifft Michael Kutzop, ist Werder Meister; trifft er nicht, sind es die Bayern - der Pfosten sicherte München schließlich den Triumph. "Es kribbelt mir noch im ganzen Körper", sagte Kutzop noch einige Jahre später.

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>>> Im Video: Bundesliga-DNA - FCB gegen SVW

Konkurrenz ruht nicht

Jüngster FCB-Rivale ist ohne Frage Borussia Dortmund. In der Saison 2010/11 und auch eine Spielzeit später gewann der BVB mit Coach Jürgen Klopp die Deutsche Meisterschaft, 2013 kam es zum Champions-League-Finale zwischen Dortmund und Bayern. Die Borussia musste den Münchnern in jüngster Zukunft zwar tabellarisch stets den Vortritt lassen - konnte in den direkten Duellen aber zumeist zeigen, dass sie sich vor dem Rekordmeister nicht verstecken muss. Zur aktuellen Winterpause verbuchte der Rekordmeister nur eine Niederlage: Am 11. Spieltag besiegten die Schwarz-Gelben ihn mit 1:0. "Es gibt nichts Geileres als Bayern zu schlagen", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Anschluss.

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Im Sommer feierten die Süddeutschen ihren vierten Bundesliga-Titel in Folge. Auch die laufende Saison starteten die Münchner eindrucksvoll und grüßten an den ersten zehn Spieltagen von der Spitze im Tableau. Ein Club aus Sachsen übernahm nach der FCB-Pleite in Dortmund dann aber die Tabellenführung, hielt sie bis gar bis Mitte Dezember des letzten Jahres. Ist Leipzig der nächste Bayern-Rivale?

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