Serge Gnabry feiert sein fünftes Bundesliga-Tor - alle auswärts erzielt - mit einer Tanzeinlage - © imago
Serge Gnabry feiert sein fünftes Bundesliga-Tor - alle auswärts erzielt - mit einer Tanzeinlage - © imago
Bundesliga

Serge Gnabry ist Werders neue Lebensversicherung

Hamburg - Werder Bremen hat nach dem kurzweiligen und intensiven 2:2-Remis im Volksparkstadion den HSV auf Distanz gehalten und seine Niederlagen-Serie gestoppt. Großer Hoffnungsträger bei den Grün-Weißen, die dennoch weiterhin im Abstiegskampf bleiben, ist nicht erst seit Samstag Bremens neuer Nationalspieler Serge Gnabry.

Nach dem Spiel tauschte Serge Gnabry in den Katakomben sein Trikot mit dem Hamburger Pierre-Michel Lasogga. Danach stapfte er erst einmal an den wartenden Journalisten vorbei in die Kabine. Der 21-jährige Neuzugang der Bremen bewahrte seine Mannschaft zum wiederholten Male vor einer Niederlage und ist aktuell Werders neue Lebensversicherung.

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- © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA / Ronny Hartmann

Eine gute Leistung hatte Gnabry bis zu seiner Auswechslung aber schon abgeliefert. Zusammen mit Fin Bartels wirbelte der Lockenkopf vor allem in der ersten Halbzeit die HSV-Defensive immer wieder mit schnellen Dribblings durcheinander. Mit seinem Tor zum 2:2 in der Schlussminute der ersten Halbzeit stellte er letztlich den Endstand her und egalisierte einen Bundesliga-Rekord. Der deutsche Nationalspieler traf nämlich auch in seinem fünften Auswärtsspiel für Werder in Folge. Bislang hatte das nur der Rostocker Steffen Baumgart in der Saison 1995/96 geschafft. Mit seinen fünf Auswärtstoren führt er natürlich auch die vereinsinterne Torjägerliste bei den Grün-Weißen an.

Lage angespannt - "Müssen galliger sein"

"Wir sind schwer ins Spiel gekommen, aber haben das Spiel über die gesamte Distanz offen halten können. Ich denke, das Ergebnis ist gerecht und wir müssen damit leben. Wir haben in einem intensiven Spiel Charakter gezeigt. Zweimal im Derby zurückzuliegen und immerhin einen Punkt zu holen, stärkt unsere Moral", erklärte Gnabry nach dem Spiel.

Durch das Remis beim Erzrivalen stoppte Bremen die vier Spiele andauernde Niederlagen-Serie, bleibt jedoch auswärts seit nunmehr zehn Partien ohne Sieg. "Wir haben all das erlebt, was ein Derby ausmacht: hohe Intensität, viel Leidenschaft. Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen, aber haben zweimal einen guten Geist bewiesen und sind zurückgekommen", bilanzierte Werder Coach Nouri die Partie (>>> Weitere Stimmen zu #HSVSVW).

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