München - Ein Sprung, die Faust in den Himmel gereckt: Es sah ein wenig nach Superman aus, als Franck Ribery am Samstagabend seinen Treffer zum 1:0 gegen Bayer Leverkusen feierte. Und tatsächlich ist der Franzose beim FC Bayern München längst eine Held.

Dass es das einzige Tor des Spiels und damit drei Punkte wert sein würde, konnte Ribery zum Zeitpunkt seines Jubelsprungs allerdings noch nicht wissen. Wohl aber, dass er soeben einen ganz besonderen Treffer erzielt hatte - den 100. in einem Pflichtspiel für den Rekordmeister.

Ziel: Ungeschlagen in die Winterpause

"Es war ein sehr wichtiger Sieg in einem schweren Spiel", gab er hinterher zu Protokoll. Über seinen Jubiläumstreffer mochte er sich zwar ein bisschen freuen, zu hoch wollte er ihn aber nicht hängen: "Mein 100. Tor ist für mich persönlich gut, vor allem aber sehr wichtig für die Mannschaft."

Stattdessen blickte Ribery schon wieder auf die kommenden Aufgaben, denn bis zur Winterpause gibt es für ihn und den FC Bayern noch ein großes Ziel: ungeschlagen bleiben. "Wir haben noch vier Spiele in diesem Jahr vor uns, die wir alle gewinnen wollen", erklärte er.

Diese Partien kann er dann auch nutzen, um einen Rekord auszubauen, den er seit Samstagabend alleine hält. Er absolvierte nämlich sein 186. Bundesligaspiel. Damit ist der 31-Jährige nun alleiniger französischer Rekordspieler in der Bundesliga. Bisher hatte sich Ribery die Bestmarke mit Matthieu Delpierre (VfB Stuttgart) geteilt.