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Jesse Marsch: "Die Basis ist unser RB-Fußball"

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Jesse Marsch folgt auf Julian Nagelsmann bei RB Leipzig. Für den 47-Jährigen ist der Posten als Cheftrainer in der Bundesliga der nächste, logische Schritt. Bei den Sachsen möchte er an seine bisherigen Erfolge anknüpfen und wieder etwas "RB-DNA" in die Spielweise bringen.

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Trainer des Jahres der MLS 2015, Österreichischer Meister und Cup-Sieger 2020 und 2021. Jesse Marschs bisherige Stationen als Cheftrainer waren von Erfolg gekrönt. Seit einem Monat ist der 47-Jährige am Ruder bei RB Leipzig und soll an die starke Zeit von Julian Nagelsmann anknüpfen. Die Sachsen kennt der US-Amerikaner noch sehr gut, denn er war bereits in der Saison 2018/19 Co-Trainer unter Ralf Rangnick.

In dieser Zeit schnupperte Marsch erstmals Bundesliga-Luft und war sofort begeistert: "Ich finde die Liga fantastisch. Die Fankultur in Deutschland ist die Beste. Das Gefühl in jedem Stadion und das, was es bedeutet, Teil eines Vereins in der Bundesliga zu sein, ist einzigartig“, so Marsch.

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Marsch war 2018/19 Co-Trainer von Ralf Rangnick - Christian Schroedter/imago/Christian Schroedter

Der neue Cheftrainer bringt vor allem die amerikanischen Tugenden mit nach Leipzig, legt also viel Wert auf Physis und Athletik. "Schaut nicht zurück, bedauert nicht, lernt und geht mit Kraft und Energie voran“, erklärt Marsch zu seiner Philosophie.

Auch die Spieler sind begeistert von ihrem neuen Coach, der vor allem durch seine Kommunikation, und Empathie zu überzeugen weiß. "Menschlich ist es herausragend, was Jesse hier auch präsentiert und wie er sich gibt. Er ist sehr kommunikativ und nahbar. Sowohl auf als auch neben dem Platz", schwärmt Verteidiger Willi Orban.

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Willi Orban ist von Marsch beeindruckt - Roger Petzsche via www.imago-images.de/imago images/Picture Point LE

Marsch will vor allem die "RB-DNA" wieder nach Leipzig bringen, die etwas unter Julian Nagelsmann abhandengekommen ist. Dieser ging vom Gegenpressing und schnellem Konterspiel eher auf Ballbesitz. Die Spielweise seines Vorgängers will der 47-Jährige aber nicht außer Acht lassen: "Die Basis muss klar sein und die ist in Leipzig unser RB-Fußball. Dann setzen wir oben drauf, was hier die vergangenen zwei Jahre gut geklappt hat“, erklärt Marsch.

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Was den Erfolg der letzten Jahre angeht, tritt der US-Amerikaner in große Fußstapfen, denn RB Leipzig war in den letzten drei Jahren immer unter den ersten drei Plätzen. Marsch ist aber zuversichtlich und sieht sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison: "Ich finde, wir haben den vielleicht qualitativ breitesten Kader der Liga“, sagte er und fügt hinzu: "Wenn es uns gelingt, dieses Potenzial zu entfalten, dann können wir zusammen viel Spaß haben."