
RB Leipzig in der Champions League: Hohe Hürden beim Comeback
Bei der Rückkehr in die Champions League bekommt es RB Leipzig in der Ligaphase direkt mit einigen Schwergewichten zu tun: Gleich zwei Mal kommt der Gegner aus Manchester, dazu müssen die Sachsen in der "Königsklasse" zu den "Königlichen" von Real Madrid um Ex-Stürmer Yan Diomande. bundesliga.de stellt alle Gegner der Mannschaft von Trainer Martin Demichelis vor.
Manchester City (H)
Auch im Jahr eins nach Pep Guardiola ist Manchester City einer der großen Favoriten auf den Titel in der Champions League. Die spanische Trainerikone, einst bei den Bayern aktiv, hat die "Skyblues" verlassen, dafür ist Enzo Maresca jetzt im Amt beim Champions-League-Sieger von 2023. Und auch in diesem Jahr zählt für Erling Haaland und Co. nur der größtmögliche Erfolg – in England wie in Europa.
Real Madrid (A)
Mit neuem alten Trainer zurück zu altem Glanz: Das ist das Motto bei Real Madrid. Mit José Mourinho verpflichteten die "Königlichen" ein nur allzu bekanntes Gesicht, hatte der portugiesische Trainerstar doch die Madrilenen bereits von 2010 bis 2013 trainiert. Verwehrt blieb ihm allerdings mit Real der Champions-League-Titel. Umso heißer ist der exzentrische Coach auf den ultimativen Triumph in dieser Saison – und hat dafür unter anderem Leipzigs Yan Diomande ins Bernabeu geholt.

PSV Eindhoven (H)
Auf bekannte Gesichter trifft RB Leipzig beim Heimspiel gegen die PSV aus Eindhoven: Neben Lutsharel Geertruida, den die Sachsen an den niederländischen Meister verliehen haben, sind auch bundesliga-erfahrene Spieler wie Ivan Perišić oder Filip Kostić Teil des Kaders. Angeführt wird PSV von einem ebenfalls in Deutschland geläufigen Namen: Peter Bosz, einst bei Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen an der Seitenlinie.
Manchester United (A)
Nicht nur die "Citizens" warten in der Ligaphase auf RB Leipzig, auch geht es für die Sachsen ins Old Trafford zu Manchester United. Bei den "Red Devils" kommt es zum Wiedersehen mit einem Ex-Leipziger, der im RB-Dress für Furore gesorgt hatte: Benjamin Šeško wechselte 2025 nach zwei starken Jahren in der sächsischen Hauptstadt zum englischen Renommierclub – und will nun seinem alten Verein im direkten Duell mächtig in die Suppe spucken.
Shakhtar Donetsk (H)
Ein ukrainischer Stammgast in der Champions League macht seine Aufwartung in der Leipziger Red Bull Arena: Nach einem Jahr Auszeit in der Europa League holte Shakhtar Donetsk wieder den Titel der kriegsgebeutelten Heimat und darf somit wieder in der "Königsklasse" antreten. Der traditionell von Brasilianern geprägter Kader ist immer für eine Überraschung gut, der größte Namen steht allerdings an der Seitenlinie: Seit 2025 ist der ehemalige türkische Nationalspieler Arda Turan (unter anderem Galatasaray und FC Barcelona) Trainer bei Shakhtar.
Feyenoord Rotterdam (A)
Auch in die Niederlande führt Leipzigs Weg in dieser Ligaphase, müssen die Mannen um Trainer Martin Demichelis doch zu Feyenoord Rotterdam reisen. Der Vizemeister der Eredivisie kann dabei auf seine stimmungsvollen Anhänger im alt-ehrwürdige De Kuip bauen. Das Team des einstigen niederländischen Nationalspielers Giovanni van Bronckhorst ist eine spannende Mischung aus hoffnungsvollen Talenten wie dem Ex-Herthaner Tjark Ernst und erfahrenen Führungsspieler wie dem ehemaligen Mainzer Jeremiah St. Juste.

RC Lens (H)
Ein deutscher Trainer in Frankreich – das hat wahrlich Seltenheitswert. Seit dieser Saison zeichnet Dino Toppmöller für den RC Lens verantwortlich. Der amtierende französische Pokalsieger, in der Liga knapp hinter Paris St. Germain eingelaufen, holte den Ex-Frankfurter als Nachfolger des zu Crystal Palace abgewanderten Pierre Sage. Bekanntester Name im Dress der "Sang et Or" (Blut und Gold in Anlehnung an die Vereinsfarben Rot-Gelb) sicherlich Thorgan Hazard, dazu spielt in Lens mit Amadou Haidara ein ehemaliger Leipziger.
Como 1907 (A)
Ein Champions-League-Debütant, der sicherlich nicht zu unterschätzen ist: Der einstige Weltklasse-Mittelfeldmann Cesc Fabregas führte Como erstmals in die "Königsklasse" – und auch dort wollen die "Biancoblù" (die Weiß-Blauen) für Furore sorgen. Topstar der Italiener ist Spielmacher Nico Paz, neben dem hochtalentierten Argentinier kennt der geneigte deutsche Fußball-Fan aus dem Como-Kader sicher noch Alvaro Morata sowie die deutschen Spieler Marc-Oliver Kempf oder Nicolas Kühn.