Köln - Am kommenden Montag ist es soweit, dann lüftet die FIFA das Geheimnis um den Ballon d’Or. Manuel Neuer, Cristiano Ronaldo oder etwa Lionel Messi? Nur einer dieser drei Superstars darf sich dann offiziell Weltfußballer nennen. Und dabei hat vor allem der deutsche Nationalkeeper vom FC Bayern prominente Fürsprecher.

Noch nie konnte ein Torwart den goldenen Ball in die Höhe strecken. Am nächsten dran war Oliver Kahn, der 2002 hinter dem Brasilianer Ronaldo nur zweiter Sieger wurde. In diesem Jahr stehen die Chancen allerdings so gut wie nie. “Nicht Messi und auch nicht Ronaldo, sondern Manuel Neuer verdient den Ballon d'Or am meisten”, findet Argentiniens Legende Diego Maradona im Interview mit ’Radio Habana’.

"Er war fantastisch in allen Belangen"

Und auch der frühere Ballon-d'Or-Gewinner Andrij Schewtschenko würde #SUPERMANU seine Stimme geben. “Er ist nicht nur ein fantastischer Torhüter, sondern er war fantastisch in allen Belangen”, erklärt der Ukrainer im Gespräch mit ’fifa.com’. “Er hat nicht wie ein traditioneller Torwart gespielt, er war auch der letzte Mann in der Abwehr. Er hat am Spielaufbau teilgenommen und den Verteidigern enorm geholfen.”

"Es muss ein Deutscher werden"

Für UEFA-Präsident Michel Platini sind besonders Neuers starke Leistungen beim Gewinn der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Brasilien ausschlaggebend. “Vom Prinzip her sollte es ein Spieler sein, der bei der WM einen großen Auftritt hatte. Deshalb muss es in diesem Jahr ein Deutscher werden.“

Bereits im November legte sich Johan Cruyff fest: Neben Philipp Lahm, der es nicht unter die Top drei geschafft hat, setzte er auf den Bayern-Keeper: "Neuer ist ein außergewöhnlicher Torwart, der es auch verdient hat“, sagte Cruyff dem Radiosender ’Cadena Cope’. 

Gewählt wird der Weltfußballer in Zürich von den Kapitänen und Trainern der Nationalmannschaften sowie von ausgewählten Medienvertretern.