Bitte nicht schon wieder, mögen alle Werder-Fans jetzt denken. Claudio Pizarro konnte am Mittwoch (13. Januar) nicht am Mannschaftstraining der "Grün-Weißen" teilnehmen.

Der Peruaner war am Vortag gleich doppelt auf sein rechtes Knie gefallen, was ihn offenbar so sehr behinderte, dass er nicht trainieren konnte.

Mertesacker fehlt

"Wir müssen jetzt die Untersuchungen abwarten", sagte Cheftrainer Thomas Schaaf, "und schauen, ob es ihm vielleicht schon morgen besser geht." Am Vormittag jedenfalls humpelte Pizarro noch über das Trainingsgelände am Weser-Stadion.

Mannschaftskamerad Per Mertesacker konnte nach seinem Magen-Darm-Infekt ebenfalls nicht mit den Kollegen trainieren. "Ich weiß noch nicht, wann er wieder dabei sein kann. Vielleicht morgen, vielleicht auch erst am Freitag", erklärte der Bremer Coach das Fehlen des Innenverteidigers.

Hugo Almeida stand am Mittwoch ebenfalls nicht auf dem Platz. Gut eingepackt, die Mütze tief ins Gesicht gezogen, so zeigte sich Sebastian Prödl. Nach individuellen Einheiten am Dienstag, bereitet er sich fortan wieder gemeinsam mit den Teamkollegen auf das Frankfurt-Spiel vor.

Hartgesottene Werder-Profis

Mit kurzen Hosen wagen sich bei diesen eisigen Temperaturen nur noch die wenigsten Spieler auf den Trainingsplatz. Einer, der am Mittwoch erneut seine Kälte-Robustheit demonstrierte, war erstaunlicherweise Aymen Abdennour. Der tunesische Testspieler, man sollte meinen von angenehmen Temperaturen verwöhnt, absolvierte die gesamte Einheit "beinfrei".

"Mir macht das überhaupt nichts aus", erklärte der 20-Jährige, der bei seinem Gastspiel in Bremen bisher überzeugt hat. "Aymen bringt sich gut ein und macht einen positiven Eindruck", so Schaaf im Anschluss an die Einheit. Ebenso Kälteresistent zeigte sich Tim Borowski. Er war der zweite im Bunde mit kurzen Hosen.