Er fühlt sich sichtlich wohl, wieder auf dem Platz zu stehen. Auch wenn der Ball noch nicht im Mittelpunkt der Arbeit steht, merkt man Christian Pander den Spaß an.

"Es geht von Tag zu Tag besser und ich kann viel mit der Mannschaft mitarbeiten. Bei den Lauf- und Krafteinheiten läuft alles bisher gut", sagt der Abwehrspieler, der wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen pausieren musste.

"Bekomme die Zeit, die ich brauche"

Natürlich sei die Belastung hoch, erklärt Pander, "zumal ich während meines Urlaubs vier Wochen lang eine Schiene tragen musste und erst am Tag vor dem Trainingsauftakt 30 Minuten laufen konnte." Jetzt arbeitet der 25-Jährige entweder im Mannschaftsverbund oder aber mit Reha-Trainer Markus Zetlmeisl für sein Comeback.

"Ich bekomme die Zeit, die ich brauche. Wir haben bislang noch nicht viel mit dem Ball gemacht. Gemeinsam mit Markus Zetlmeisl werden wir dann festlegen, wann ich wieder voll einsteigen kann", sagt Pander. "Wichtig ist aber, dass ich die Laufeinheiten mitmachen kann, damit ich konditionell wieder den Anschluss schaffe."

Eine Prognose, wann er wieder voll mittrainieren wird, gibt der Linksfuß nicht ab. "Damit habe ich in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Daher konzentriere ich mich nur auf meine Arbeit."

Loheider reist verletzt ab

Unterdessen musste Junioren-Nationalspieler David Loheider bereits am Mittwoch aus dem Trainingslager der "Königsblauen" in Marienfeld abreisen.

Der Nachwuchsspieler hatte sich beim Spiel der "Knappen" in Meschede eine Verletzung am Mittelfuß zugezogen. Eine Untersuchung im Krankenhaus in Ahlen am späten Mittwochabend ergab, dass sich der Offensivspieler bei einem Torschuss in der Partie gegen eine Sauerlandauswahl einen Haarriss im linken Mittelfuß zugezogen hat.

Erneut der linke Fuß

Bitter für Loheider: Erst in der abgelaufenen Saison hatte er am selben Fuß einen Mittelfußbruch erlitten.

"Wir müssen jetzt die weiteren Untersuchungen abwarten und wissen erst dann, ob er operiert werden muss oder nicht", sagte Chef-Trainer Felix Magath.