Bremen – Im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) kann man sich neben dem normalen Ligenbetrieb in unterschiedlichen Wettbewerben mit anderen Usern messen. Es gibt sogar Mitspieler, denen reichen die insgesamt 30 unterschiedlichen Formen der freien Ligen, Turniere oder Pokalwettbewerbe noch nicht aus: Sie haben noch zusätzlich eigene Wettbewerbe gegründet.

In lockerer Reihenfolge wird bundesliga.de diese durch User generierten Ligen und Pokale vorstellen. Den Auftakt dieser Reihe bildet die Copaleague, die im Herbst 2009 gegründet wurde und zu den erfolgreichsten freien Ligen im Spiel gehört.

Copaleague heute schon mit drei Ligen

Die von User Marinyo gegründete Copaleague startete am 9. September 2009 mit neun Teams in die erste Saison. Aktuell läuft bereits die vierte Spielzeit und drei Gründungsuser sind noch mit von der Partie: tobi, wildcars und Ubumara.

Da die Mitglieder großen Spaß hatten und es ein zunehmendes Interesse an der Copaleague gab, wurde die freie Liga in der zweiten Saison um die zweite Copaleague und in der dritten Saison um die dritte erweitert. Nah an der Realität, der Bundesliga folgend, soll es bei den drei Profiligen bleiben. Aktuell spielen 38 Mannschaften in den drei Ligen.

Kommunikation und Zusammenhalt sind wichtig

Die Copaleague wird wie alle freien Ligen auf Testspielbasis ausgetragen. Das heißt, man muss den Gegner herausfordern und Forderungen annehmen. Die Spiele finden also nicht automatisiert statt. Das bindet die Vereine an die Liga und führt zu hoher Aktivität und Kommunikation untereinander. Auch außerhalb der Spieltage und Pokaltage, die es auch in anderen freien Ligen gibt, veranstalten die User selbst Wettbewerbe und bauen neue Freundschaften auf, die den Zusammenhalt stärken.

Dieser Zusammenhalt und der Spaß unter den Mitgliedern werden auch durch weitergehende Veranstaltungen und Aktivitäten verdeutlicht. Ein besonderer Höhepunkt der letzten Monate war die "All Copa Maori Liga" von User limp, bei der wissbegierigen Mitspielern durch tägliche Bilderrätsel Neuseeland vorgestellt wurde. Auch die noch laufende "NORDHESSEN TOUR 2010/11" von User garrincha1972 ist ein solches Highlight. Die Durchführung dieser Ereignisse verlangt von dem jeweiligen Organisator viel Aufwand und es steckt sehr viel Herzblut dahinter. Andere Sonderwettbewerbe drücken einfach nur die Freude über gewisse Ereignisse aus, wie z.B. "100.000.000 $ Wittenau Open", bei denen User BuDDA78 den Vereinswert von 100 Millionen feierte.

International wie die Bundesliga

Die Copaleague ist wie die reale Bundesliga recht international aufgestellt. Die meisten User haben deutsche Wurzeln, doch auch dänische, polnische und spanische Mitspieler sind in ihr zu finden. Es gibt sogar Mitspieler, die ihren Wohnsitz in Irland, in China, den USA und in Neuseeland haben. Die Mannschaften liegen in ihrer Leistungsstärke relativ nah beieinander. Durch diese Leistungsdichte ist Spannung in den Wettbewerben bis zu den letzten Spielen garantiert.

Aktuell fällt jedoch auf, dass die Teams aus der Dritten Copaleague recht stark im Copapokal auftreten. Mit Macht drücken sie in das Oberhaus und die Luft oben wird rauer. Aber genau das begeistert die Copaleague-User und aus diesem Grund haben sie sich auch dafür entschieden, die Aufstiegsmöglichkeiten von den unteren Ligen zu verbessern. Mit jeweils vier Auf- und Absteigern ist eine große Durchlässigkeit von unten und oben gegeben, so dass starke Teams relativ schnell die erste Copaleague erreichen können.

Jedes Mitglied zählt

Die Copaleague hat eine flache Hierarchie. Es gibt einen Vorstand aus drei Usern, die von den Mitgliedern gewählt werden. Alle Mitglieder haben die Möglichkeit, direkt ihre Ideen und Taten einzubringen. So wird die Copaleague-Homepage von einem "normalen" Mitglied gestaltet.

Eine freie Liga lebt von den Vorschlägen der Teilnehmer. So finden im Supportforum, in dem die Copaleague wie auch viele andere freien Ligen über ein eigenes Unterforum verfügt, lebhafte Diskussionen zum Wettbewerb statt. Nicht nur deswegen ist die Copaleague laut eigener Aussage inzwischen so gut etabliert, dass sie die die erste Anlaufadresse für Neueinsteiger ist.