In der Länderspielpause hat man die Zeit in Leverkusen genutzt, um mit den verbleibenden Spielern intensiv im individuellen Bereich zu arbeiten.

Anfangs standen dafür nur fünf bis sechs Spieler zur Verfügung, in dieser Woche dann immerhin schon zehn bis elf. "Die Nationalspieler müssen nun größtenteils erst mal etwas regenerieren und dann gilt es, sich ab Freitag im Gesamten vorzubereiten. Das, was man sonst in einer Woche macht, müssen wir jetzt in zwei Tagen schaffen", erklärt Labbadia den weiteren Ablauf bis zum Anstoß am Sonntag.

Auch Friedrich und Vidal fraglich

Bis dahin werden sich bei der Werkself auch einige Personalfragen klären. Gonzalo Castro fällt weiterhin aus, Pirmin Schwegler hat im Training einen Ball gegen die Schläfe bekommen und auch hinter Torwart René Adler steht noch ein kleines Fragezeichen. Bislang konnte er aufgrund seines Bluterguss im Ellbogen noch nicht mit der Mannschaft trainieren. "Wir sind bislang kein Risiko eingegangen, aber er hat dennoch gut und intensiv gearbeitet, die Zeit im Fitnessbereich genutzt. Ich gehe davon aus, dass er spielt", schildert Bruno Labbadia die Situation um seine Nummer eins.

Mit Manuel Friedrich und Arturo Vidal konnte der Bayer 04-Coach in der Länderspielpause zwei zuletzt verletzte Spieler wieder im Training begrüßen. Ob die Zeit bis zum Spiel in Köln reicht, ist jedoch fraglich. Beiden diagnostiziert Labbadia einen guten Eindruck, die letztendliche Entscheidung wird aber in enger Absprache mit dem Spieler selbst und den Ärzten fallen.