Zusammenfassung

  • Niko Kovac muss am 32. Spieltag und im DFB-Pokalfinale noch gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber spielen

  • Der Eintracht-Coach will alles daran setzen, den Rekordmeister zu schlagen

  • Karl-Heinz Rummenigge ist voll des Lobes über den Nachfolger von Jupp Heynckes

Köln – Es sind turbulente Wochen für Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac. Kurz nach der Bekanntgabe seines Wechsels im Sommer zum FC Bayern München, trifft der gebürtige Berliner mit der Eintracht am 32. Spieltag auf seinen künftigen Arbeitgeber. Und ein weiteres Duell gegen den Rekordmeister wartet dann noch am 19. Mai im DFB-Pokalfinale.

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Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sieht in Niko Kovac als neuem Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters eine "exzellente Wahl". In seinem Vorwort zum Stadionheft Bayern-Magazin bekennt Rummenigge, dass Kovac ihn mit seiner bisherigen Arbeit als Coach "sehr beeindruckt" habe.

Kovac hat die Bayern-DNA

"Niko ist ausgeschlafen, rhetorisch geschliffen, extrem ehrgeizig, dabei immer auch empathisch und für neue Ideen offen", schrieb Rummenigge: "Dass Niko die DNA von Bayern München sehr gut kennt, ist wichtig. Er weiß, wie unser Verein funktioniert." Kovac spielte zu seiner aktiven Zeit bereits zwischen 2001 und 2003 beim FC Bayern.

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Auch der aktuelle Trainer Jupp Heynckes sei "voll des Lobes" für den 46-Jährigen, der in Frankfurt "herausragend" arbeite. Dass die Eintracht mit Kovac am 19. Mai gegen die Bayern zum zweiten Mal hintereinander im DFB-Pokalfinale von Berlin stehe, sei "kein Zufall".

Kovac selbst blendet die Nebengeräusche vor dem Spiel bei seinem künftigen Arbeitgeber so gut es geht aus. "Was mich derzeit bei Bayern München interessiert ist nur die Tatsache, wie wir sie schlagen können", sagte er vor der Begegnung am Samstag (15.30 Uhr/Sky): "Wichtig ist nur die Eintracht und das, was wir noch erreichen können."

"Was mich derzeit bei Bayern München interessiert ist nur die Tatsache, wie wir sie schlagen können" Niko Kovac

Drei Spieltage vor dem Saisonende belegen die Hessen den siebten Rang, der ihnen aufgrund der Teilnahme im DFB-Pokal-Finale definitiv für die Europa League genügen würde. Kovac geht davon aus, noch vier Punkte holen zu müssen und sieht es keinesfalls als Vorteil, dass die Bayern vor dem Champions-League-Rückspiel bei Real Madrid rotieren werden.

"Die Spieler, die gegen uns auf dem Platz stehen, wollen das Maximum herausholen und sich für das Duell in Madrid empfehlen. Das macht es für uns noch komplizierter", so Kovac. Verzichten muss der 46-Jährige in München auf die angeschlagenen Kevin-Prince Boateng, Ante Rebic, Carlos Salcedo, Danny Blum und den gesperrten Makoto Hasebe.

 

Mit Material vom SID