München - Der 1. FC Kaiserslautern und der 1. FC Nürnberg haben ihre Nachholspiele im DFB-Pokal erfolgreich absolviert.

bundesliga.de hat die Stimmen der Trainer nach den Partien.

Kickers Offenbach - 1. FC Nürnberg 0:2 (0:1)

Trainer Wolfgang Wolf (Kickers Offenbach): Wir haben in den entscheidenden Phasen nicht die Cleverness gehabt und hatten heute nicht das Glück auf unserer Seite. Wenn es das 2:1 gibt, wird es hinten raus nochmal eng.

Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): Der Sieg war absolut verdient. Meine Mannschaft hat über weite Strecken ausgezeichnet gespielt. Unser Vorteil war, dass wir schon ein Pflichtspiel hatten. Wir waren in vielen Zweikämpfen einen Schritt schneller. Timmy ist unser Pokal-Goalgetter.

TuS Koblenz - 1. FC Kaiserslautern 1:4 (1:0)

Trainer Petrik Sander (TuS Koblenz): In der 1. Hälfte konnten wir das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren mutig, haben gutes Pressing gespielt und konnten den FCK verunsichern. Danach haben wir uns leider zu weit zurückgezogen. Uns hat dann die Qualität gefehlt, um weiter dagegen zu halten. Der ein oder andere hat auch angefangen nachzudenken, und dann ist das Herz in die Hose gerutscht. Wir haben zu viele Fehler gemacht, vor allem in der Vorwärtsbewegung, konnten die Außenbahnen nicht zumachen und waren dem FCK dann klar unterlegen. Zudem hatte der FCK mit Srdjan Lakic einen Stürmer, von dessen Qualität wir wussten, den wir aber nicht ausschalten konnten.

Trainer Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): Wir wussten dass es eine schwere Partie wird, und vor der Pause hat man gesehen wieso. Wir waren in der 1. Hälfte einem starken Gegner klar unterlegen, haben nicht die richtige Ordnung gefunden und haben zu oft die zweiten Bälle verloren. Daher lagen wir auch zurecht zurück. In der Pause haben wir umgestellt, Christian Tiffert ging auf die rechte Außenbahn und danach ist es besser gelaufen. Dank der zwei schnellen Tore kamen wir auf die Siegerstraße und haben das Spiel dann kontrolliert und souverän zu Ende gespielt.