Bremen - Werder Bremens neuer Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie erhofft sich von seinem Wechsel an die Weser einen Leistungs- und Karrieresprung. "Ich will mich in der Bundesliga, die eine der besten Ligen der Welt ist, schnell durchsetzen", sagte der 25-Jährige am Dienstag bei seiner Präsentation in der Hansestadt.

Für den Sohn eines Arztes aus Äthiopien und einer tschechischen Lehrerin, der mit der tschechischen Nationalmannschaft bei der EM-Endrunde im Viertelfinale an Portugal scheiterte, waren die Norddeutschen bezüglich eines Transfers stets die erste Wahl: "Ich habe das Angebot der Bremer sofort und gerne angenommen." Gebre Selassie wird nach einem zweiwöchigen Urlaub Mitte Juli in die Saisonvorbereitung der Grün-Weißen einsteigen.

Die bei der EM immer wieder kolportierte Geschichte, sein Vater habe sich aus Bewunderung für den Wunderläufer Haile Gebrselassie einen neuen Namen geben lassen, dementierte der Abwehrspieler bei seinem ersten offiziellen Termin im Weserstadion: "Das klingt nett, aber es stimmt nicht. Gebre Selassie ist mein Geburtsname."