Und so gesehen startet er in seine vierte Saison aus der bisher besten Position seiner Zeit bei den Grün-Weißen.

In den letzten zwölf Monaten hielt der Däne als einer der wenigen Langzeit-Gesunden das Team zusammen, steuerte es auch durch personell heikle Phasen und erarbeitete sich jede Menge Respekt und einen neuen Vier-Jahres-Vertrag.

Sehr zufrieden

Jensen gelangen aktuell zwei Treffer in den bisherigen zwei Testspielen. "Ich hatte auch in meinen ersten beiden Jahren bei Werder meine Einsätze, aber es war nie so wie letzte Saison. Früher hatte ich immer wieder kleinere Verletzungen, spielte auch mal aufgrund der Schmerzen schlecht oder musste bei meiner Fitness immer wieder von Null anfangen. Doch im letzten Jahr blieb ich gesund, hatte viele Einsätze, sammelte von Mal zu Mal mehr Selbstvertrauen. Da kommt das eine zum anderen. Jetzt bin ich hier sehr zufrieden."

Dabei spielte der dänische Nationalspieler auf sein privates Umfeld an, sportlich will er weiterkommen. "Natürlich sitzt hier vor der Saison jeder Spieler der großen Clubs und sagt, dass er Meister werden will. Auch ich will so einen Titel, aber mir ist es jetzt zunächst wichtig, dass wir gut in die Saison reinkommen, uns von Spiel zu Spiel steigern", so Jensen, der keinen Hehl daraus macht, dass er die Auffassung des Trainers zu den Saisonzielen teilt.

Das Potenzial ist vorhanden

"Er vermittelt uns immer, dass das nächste Spiel das wichtigste ist und dass sehe ich auch so. Bevor wir an Titel denken, müssen wir gut in die Saison kommen, da stehen ja gleich Pokal-, Bundesliga- und die Champions-League-Spiele an."

Letztere würde er in diesem Jahr gerne erfolgreicher abschließen als im Vorjahr. Nach der Gruppenphase war damals Schluss. "Es muss unser Ziel sein, die Vorrunde zu überstehen. Das Potenzial dazu haben wir in der Mannschaft."