Michael Gregoritsch erzielte in der Hinrunde in 15 Spielen drei Tore für den HSV - © gettyimages / Stuart Franklin
Michael Gregoritsch erzielte in der Hinrunde in 15 Spielen drei Tore für den HSV - © gettyimages / Stuart Franklin
Bundesliga

Gregoritsch: "Augsburg ist wie ein Endspiel"

Köln - Nach zwei Jahren dramatischen Abstiegskampfs hat der Hamburger SV bislang konstant gepunktet und sich im Mittelfeld der Tabelle etabliert. Vor dem letzten Hinrundenspiel gegen den FC Augsburg spricht HSV-Stürmer Michael Gregoritsch über das bisherige Abschneiden, Trainer Bruno Labbadia und den kommenden Gegner.

"Freue mich über das Vertrauen"

bundesliga.de: Michael Gregoritsch, vor dem letzten Hinrundenspiel gegen den FC Augsburg steht der HSV im Mittelfeld der Tabelle sorgenfrei da. Hat die Mannschaft in etwa die Entwicklung genommen, die Sie sich bei Ihrem Wechsel im Sommer erhofft haben? Wie bewerten Sie das erste halbe Jahr?

Michael Gregoritsch: Wir haben aktuell 22 Punkte – noch steht aber ein wichtiges Heimspiel gegen Augsburg an. Auf diesem Spiel liegt mein ganzer Fokus. Wir wollen es mit aller Macht für uns entscheiden. Vorher möchte ich deshalb auch noch kein sportliches Fazit ziehen. Allgemein kann ich jedoch sagen, dass ich mich sehr wohl in Hamburg fühle und von dem gesamten Team sehr gut aufgenommen wurde. Ich habe hier genau die richtige Umgebung und ein passendes Umfeld gefunden, um mich sportlich weiterzuentwickeln.

bundesliga.de: Mit Ausnahme der Spiele in München und Berlin hat der HSV auf einem konstant guten Niveau gespielt, Dortmund und Gladbach geschlagen und in Wolfsburg gepunktet. Spiegelt der 9. Platz das Leistungsvermögen der Mannschaft angemessen wider?

Gregoritsch: Wie bereits gesagt, wissen wir erst nach dem kommenden Spiel wo wir in der Winterpause wirklich stehen. Fest steht, dass wir außer gegen Bayern München in keinem Spiel die klar schlechtere Mannschaft waren, im Gegenteil. Gleichzeitig hat uns aber auch jede Mannschaft gefordert. Uns wurde kein Punkt geschenkt. Die Bundesliga ist stark und ausgeglichen. Wir befinden uns aber auf einem guten Weg.

bundesliga.de: Sie selbst haben sich in den letzten drei Jahren in Deutschland Schritt für Schritt weiterentwickelt und über die Stationen Hoffenheim, St. Pauli und Bochum den Sprung in die Bundesliga geschafft. Wie lehrreich waren die Jahre, wie gut vorbereitet sind Sie die Bundesliga angegangen?

Gregoritsch: Jede meiner Stationen hat mich nach vorne gebracht, ich konnte überall viel dazu lernen. Ob ich gut auf die Bundesliga vorbereitet angekommen bin, müssen andere beurteilen. Ich selber versuche jeden Tag an mir zu arbeiten, um mich zu verbessern. Dafür ist das Niveau des Trainings und der Teamkameraden, die ich hier in Hamburg habe, eine sehr gute Vorrausetzung.

bundesliga.de: Sie haben 15 der 16 Punktspiele bestritten und standen zehn Mal in der Startelf. Sehen Sie sich schon als Stammspieler? Wie würden Sie Ihren Stellenwert in der Mannschaft beschreiben?

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