Mexiko im Porträt

Geschichte des Fußballs in Mexiko:

Fußball in Mexiko ist auch heute noch ein "Ding der Straße". Von den rund 8,5 Millionen Kickern im Land spielen nur etwa 325.000 organisiert in Vereinen. Organisiert ist der Fußball in Mexiko dennoch: 1927 wurde der Verband gegründet, der seit 1929 FIFA-Mitglied ist. Erstmals hörte man in Mexiko von "Football" Ende des 19. Jahrhunderts. Englische Minenarbeiter brachten den Sport mit ins Land. 1902 gab es bereits die erste Liga. Die Meisterschaft wird in Mexiko in zwei Saisonhälften aufgeteilt. Das System existiert seit 1996 und ist so üblich in ganz Lateinamerika. Redkormeister in der Liga MX sind Guadalajara und America mit je elf Titeln, dicht gefolgt von Toluca (zehn). Die Nationalmannschaft absolvierte ihr erstes offizielles Länderspiel am 1. Januar 1923 gegen Guatemala (2:3). Schon immer galt "El Tri" als das beste Team Mittelamerikas. Neun Mal gewann Mexiko die CONCACAF-Meisterschaft (inkl. sechs Gold Cups). 

WM-Geschichte:

Stars und Trainer:

Javier Hernandez liegt das Stürmen im Blut. Schon sein Großvater war ein Angreifer und sein Vater stürmte bei der WM 1986 in Mexiko für die heimische Nationalelf. Die guten Gene brachten den Filius, der gern "Chicharito" (kleine Erbse) genannt wird, 2010 zu Manchester United. Auf der Insel reifte Hernandez zu einem kompletten Stürmer. In der Defensive ist Hector Moreno von Espanyol Barcelona einer der Leistungsträger der Azteken. Der Mann an der Seitenlinie ist Miguel Herrera. Der Mexikaner ist seit November 2013 Nationaltrainer - und nicht nur das. Zugleich ist Herrera Coach beim Club America in der Liga MX. Der 46-Jährige begann seine Trainerlaufbahn 2002, nachdem er als Spieler viele Erfolge feierte und für sein Heimatland bei der Copa America 1993 vertreten durfte.

Mexiko und die Bundesliga: