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Das Duell der Generationen im WM-Finale 2026
Das Duell der Generationen im WM-Finale 2026 - © DFL
Das Duell der Generationen im WM-Finale 2026 - © DFL
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WM-Finale: Messis letzter Tanz gegen Spaniens Zukunft

Titelverteidiger Argentinien trifft auf Europameister Spanien: Lionel Messis Erfahrung und Extraklasse und die neue Generation um Lamine Yamal im direkten Duell. In New York entscheidet sich am Sonntagabend, wer den größten Pokal des Fußballs in die Höhe stemmen darf.

Mehr als 80.000 Zuschauer, zwei Fußball-Großmächte und ein Duell, auf das die Fans seit Jahrzehnten warten: Spanien und Argentinien kämpfen am Sonntag um den WM-Titel. Bei einer Weltmeisterschaft begegneten sich beide Teams bislang nur 1966, als die Albiceleste mit 2:1 gewann.

Spanien will nach 2010 seinen zweiten Titel, Argentinien nach 1978, 1986 und 2022 zum vierten Mal triumphieren - und als erste Nation seit Brasilien 1962 den WM-Pokal erfolgreich verteidigen.

Wieviel Gefühl hast Du im Fuß? Dani Olmo: Ja!

Spaniens Kontrolle

Spanien erreichte das Endspiel mit enormer Kontrolle und einer nahezu unüberwindbaren Defensive. In sieben Partien kassierte La Roja erst ein Gegentor, wobei der erst 19 Jahre alte Pau Cubarsí gemeinsam mit Aymeric Laporte das Zentrum absichert.

Davor bestimmt Kapitän Rodri den Rhythmus: Mit 648 Pässen, einer Passquote von 93 Prozent und einer Laufleistung von über 83 Kilometern gehört er zu den prägenden Spielern des Turniers. Offensiv soll Lamine Yamal mit seinen Dribblings und seiner Kreativität für den Unterschied sorgen - sein Einsatz gilt trotz zuletzt reduziertem Training als nicht gefährdet.

Exequiel Palacios blickt auf den WM-Titel 2022 zurück

"La Pulgas" letzter Tanz

Auf der anderen Seite steht Lionel Messi vor der möglicherweise letzten und größten Zugabe seiner einzigartigen WM-Karriere. Der 39-Jährige kommt bei diesem Turnier auf acht Tore und vier Vorlagen, bereitete beim dramatischen 2:1 im Halbfinale gegen England beide späten Treffer vor und führt Argentinien erneut als entscheidende Figur an.

Mit mittlerweile 21 WM-Toren ist er alleiniger Rekordschütze des Wettbewerbs. Spanien muss Messis Einfluss eindämmen - doch die Albiceleste hat auf dem Weg ins Finale mehrfach gezeigt, dass sie gerade dann am gefährlichsten ist, wenn eine Partie bereits verloren scheint.

Im Zentrum wartet zudem das nächste Schlüsselduell: Rodri trifft auf Enzo Fernández, der Argentiniens Pressing antreibt und bereits 43 gegnerische Ballverluste erzwungen hat. Gleichzeitig erzielte der 25-Jährige in der K.-o.-Phase wichtige Treffer, darunter den späten Ausgleich gegen England.

Palacios veredelt Traumkombination 🥰

Wer entscheidet das Duell?

Wenn es am Sonntagabend um den WM-Pokal geht, sind auch sechs Spieler mit Bundesliga-Erfahrung am Start. Dabei ist mit Argentiniens Exequiel Palacios noch ein Akteur aus der deutschen Liga für Bayer 04 Leverkusen am Ball. Der 25-Jährige wäre bei einem WM-Sieg am Sonntag der erste Bundesliga-Spieler, der den Titel Doppelweltmeister tragen würde.

Teamkollege Alejandro Grimaldo wechselte schon vor dem Turnier von der Werkself zu Atletico Madrid. Zudem kickten die Spanier Dani Olmo (ehemals RB Leipzig), Borja Iglesias (ehemals Leverkusen), Mikel Merino (ehemals Borussia Dortmund und der Argentinier Nicolás González (ehemals VfB Stuttgart) in der Bundesliga.

Spaniens Kontrolle gegen Argentiniens Widerstandskraft, Yamals jugendliche Unbekümmertheit gegen Messis Genialität - dieses Finale hat alles für einen historischen Fußballabend.

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