München - Die 50. Minute im badenova-Stadion in Freiburg. Kölns Mato Jajalo stoppt den Ball vor dem Sechzehner des SC Freiburg mit der Brust, da kommt Mittelfeldmann Adam Matuschyk angerauscht, zieht mit links ab und zimmert den Ball mit unglaublicher Wucht unhaltbar in den linken Winkel.


Zwar verloren seine Kölner die Partie am Ende noch mit 2:3, doch dieser herrliche Treffer überzeugte die User von bundesliga.de. Sie wählten sein Tor mit 45 Prozent der Stimmen zum "Tor des Spieltags".

Matuschyk: Drei Tore, drei Distanzschüsse

Der geborene Gleiwitzer Matuschyk, der neben der polnischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, spielte im Januar dieses Jahres das erste Mal für die Profis der "Geißböcke", nachdem er seit 2003 in diversen Jugendmannschaften des FC aktiv war. Seitdem absolvierte der 21-jährige 15 Bundesligaspiele.

Bisher hatte er dabei erst zwei Mal getroffen - und das gleich doppelt. In seinem fünften Ligaspiel hatte der zentrale Mittelfeldspieler beide Tore beim 2:0-Auswärtssieg bei 1899 Hoffenheim erzielt. Nun also sein dritter Treffer - wie damals war er auch am Samstag aus der Distanz erfolgreich.

Szalai auf dem 2. Platz

Mainz-Stürmer Adam Szalais bewies Schnelligkeit und Kaltschnäuzigkeit, als er in der 47. Minute des Spiels der 05er gegen Hoffenheim der Abwehr entwischte, allein vor Tom Starke auftauchte und das Leder am 1899-Keeper vorbei ins linke Eck netzte. Die User von bundesliga.de honorierten diesen Treffer mit 17,4 Prozent der Stimmen und Platz 2.

Hoffenheims Gylfi Sigurdsson ist der Mann für die Jokertore der besonderen Art. Wie schon am 4. Spieltag in Kaiserslautern traf der Isländer nur Sekunden nach seiner Einwechslung per direktem Freistoß. Der 21-jährige wurde bisher vier Mal eingewechselt und zwei Mal versenkte der Jungspund den ruhenden Ball wie ein alter Hase. Dieser Treffer erhielt am Ende auf 16,6 Prozent der Stimmen. Sigurdsson landet damit knapp geschlagen auf Rang 3.

Rosenthals "Doppelpack" und Lakics Blitzfreistoß

Freiburgs Jan Rosenthal zeigte gegen Köln eine bärenstarke Leistung und wurde auch in der Wahl zum Spieler des Spieltags auf Rang fünf gewählt. Mit seinem Doppelpack hatte der 24-jährige maßgeblichen Anteil am Sieg seiner Elf. Das 1:0 für den SC war eine wahre Energieleistung und schaffte es in der Wahl am Ende auf zwölf Prozent und Platz 4.

Neben Matuschyk ist auch Srdan Lakic eher ein trauriger Held dieses Spieltags. Denn trotz seines tollen Freistoßtors in der dritten Spielminute konnten seine "Roten Teufel" beim Hamburger SV nichts Zählbares mitnehmen. Seinen Treffer bedachten die bundesliga.de-User mit neun Prozent der Stimmen, was in der Endabrechnung Rang 5 bedeutet.