Hamburg - Ein Viertel der Saison 2010/11 ist vorüber. Nach neun Spieltagen bekommt das Duell zwischen den beiden besten Mannschaften der bisherigen Spielzeit einen tiefgründigen, einen zukunftsweisenden Charakter. Auch wenn die beiden Top-Clubs nicht unbedingt die Teams sind, die man ganz oben erwarten konnte.

So funktioniert die neue Spiel-Matrix auf bundesliga.de!

Der 1. FSV Mainz empfängt Borussia Dortmund. Beide Teams haben erst einmal verloren in dieser Saison. Es ist zudem das Duell der beiden besten Angriffs- und Verteidigungsreihen der Bundesliga: ein echtes Spitzenspiel halt.

Vergleich der Besten

Beide Teams - sowohl die Elf von Thomas Tuchel als auch die Mannschaft von Jürgen Klopp - vertrauen auf einen breiten und unheimlich ausgeglichenen Kader. Jeder Spieler ist in der Lage, einer Partie seinen Stempel aufzudrücken. Dennoch vergleicht bundesliga.de fünf der Leistungsträger beider Teams anhand der Matrix-Daten des vergangenen Spieltags:

Nikolce Noveski vs. Mats Hummels

Noveski hatte beim Gastspiel in Leverkusen . Allerdings musste der Innenverteidiger gegen Bayer im eigenen Strafraum eingreifen. Drei dieser klärenden Aktionen resultierten in Eckbällen. Noveski musste nur einmal zu unfairen Mitteln greifen. Er hielt sich zudem klar an seine Anweisungen. Nur drei Mal .

Bei Dortmund sorgt Hummels für Ordnung in der Hintermannschaft. Er war gegen Hoffenheim im eigenen Sechzehner gar noch weniger gefragt als sein Mainzer Pendant. Hummels musste - kein einziges Mal nach der 53. Minute und ohne einen Eckball provoziert zu haben. Von seinen hatte Hummels zehn in der . Zwei Mal (inkl. einem Torschuss) war Hummels gar im Hoffenheimer Strafraum aktiv.

Eugen Polanski vs. Nuri Sahin

Polanski bewegte sich gegen Leverkusen . Der 24-Jährige war lediglich rund um den Mittelkreis unterwegs (85 Ballkontakte). Er hatte 52 erfolgreiche bei nur fünf erfolglosen Pässen. Allerdings setzte er keinerlei Akzente in Richtung Strafraum (keine Torschüsse, Torschussvorlagen, Flanken oder Assists). Polanski leistete sich , nur drei davon in der zweiten Halbzeit.

Wesentlich offensiver agierte Sahin. Er hatte unglaubliche , allerdings kam ein Drittel seiner Pässe (95) an (32 Fehlpässe). Sahin vor und trat 15 Flanken und Eckbälle. Jedoch fand einen Abnehmer. Zudem verschoss Sahin einen Elfmeter.

Lewis Holtby vs. Shinji Kagawa

Gegen Bayer tat sich Holtby schwer. Bis zu seiner Auswechslung in der 68. Minute hatte er - die wenigsten aller 22 in der Startaufstellung stehenden Akteure. 13 dieser Aktionen endeten mit einem Ballverlust. Dem gegenüber standen eine Torschussvorlage, eine erfolgreiche Flanke (Ecke) und ein Torschuss (vorbei).

Aber auch sein Pendant Kagawa konnte sich gegen Hoffenheim nicht wie gewohnt entfalten. Der Japaner hatte in 90 Minuten lediglich und spielte nur . Einen Großteil seiner erfolgreichen Aktionen startete Kagawa (16 gelungene Pässe, eine Flanke, ein Torschuss.

Andre Schürrle vs. Kevin Großkreutz

In der 68. Minute kam Schürrle für Holtby ins Spiel gegen Bayer. Er hatte nach seiner Einwechslung lediglich , darunter nur vier erfolgreiche Pässe. Doch auch das entscheidende Tor bereitete Schürrle vor. Es war die einzige erfolgreiche Aktion des Offensivspielers von der rechten Seite.

Großkreutz spielte 59 Minuten gegen Hoffenheim. Er hatte lediglich . Dennoch war der Angreifer nicht ungefährlich. Großkreutz, der meist über links kam, hatte vier Torschüsse und eine Flanke, wenngleich diese ebenso wie die Schüsse ihr .

Adam Szalai vs. Lucas Barrios

Auch Szalai blieb bis zur 68. Minute, ehe er für den späteren Torschützen Andreas Ivanschitz ausgewechselt wurde. Der Ungar und kam auf 41 Ballberührungen. 18 Mal leistete er sich einen . Szalai aufs Leverkusener Tor. Seine beste Chance hatte er nach einer Ecke und bei einem Fernschuss.

Dortmunds Stürmer Barrios kam in 90 Minuten auch nur auf . Sieben Mal probierte sich der Nationalspieler Paraguays - sechs Mal ohne Erfolg.

Insgesamt misslangen Barrios mehr als die Hälfte seiner Aktionen (25). kam der Borussia-Star nur fünf Mal an den Ball. Dabei gelang ihm lediglich eine gute Aktion. Zum Abschluss kam Barrios gar nur ein einziges Mal - .