Gladbachs Michael Bradley machte in Berlin ein gutes Spiel und hatte mit 89 die meisten Ballkontakte seiner Mannschaft. Mit einem von ihnen stellte er den Anschluss zum 1:2 her.

Frage: Michael Bradley, wie lautet Ihre Fazit zum gestrigen Spiel?

Michael Bradley: Ich bin natürlich enttäuscht, dass wir gestern nicht einen oder sogar drei Punkte mitgenommen haben. Man macht es sich immer selbst schwer, wenn man zwei solche Tore hergibt, wie wir es getan haben. Vor allem das zweite kurz vor der Halbzeit war bitter. Wenn man gegen eine solche Spitzenmannschaft spielt, kann man dem Gegner nicht solchen Raum geben wie wir es bei den beiden ersten Toren gemacht haben. 0:2 in Berlin hinten zu liegen macht dir den Job natürlich nicht einfacher. Schade, denn wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht, wie ich finde.

Frage: Ein Punkt war drin?

Bradley: Ich finde, dass wir es verdient gehabt hätten, etwas aus Berlin mitzunehmen. Dass das nicht so war, ist natürlich enttäuschend. Das Spiel ist aber vorbei und wir können nichts mehr daran ändern. Wir können jetzt nur gut trainieren, uns auf Hamburg vorbereiten und gegen sie ein gutes Spiel machen.

Frage: Am kommenden Samstag kommt der Hamburger SV. Wieder ein schweres Spiel, oder?

Bradley: In der Bundesliga gibt es kein leichtes Spiel, jedes Spiel ist ein Kampf, in jedem Spiel kann jeder jeden schlagen. Deswegen müssen wir gut trainieren, damit jeder von uns bereit ist, die drei Punkte gegen Hamburg zu holen.