Stuttgart - Er ist einer der Führungsspieler des FC Schalke 04: Benedikt Höwedes. Die Niederlage in Stuttgart konnte aber auch der Kapitän der "Knappen" nicht verhindern.

Im Interview mit bundesliga.de macht Höwedes aber deutlich, dass dieser Saison-Auftakt die Schalker nicht aus der Bahn werfen wird.

bundesliga.de: Herr Höwedes, wie enttäuscht sind Sie nach dem doch deutlichen 0:3 in Stuttgart?

Benedikt Höwedes: Natürlich ist die Enttäuschung groß. Stuttgart hat durchaus verdient gewonnen, weil wir nicht konzentriert genug nach vorne gespielt haben. Im Abschluss waren wir nicht konsequent, obwohl wir teilweise durchaus ganz gut im Spiel waren.

bundesliga.de: Die ersten Gegentreffer schienen durchaus vermeidb...

Höwedes: Richtig. Wir waren bei den Standards nicht aufmerksam genug. Das ist einfach ärgerlich.

bundesliga.de: Insgesamt aber hat man die Schalker schon besser gesehen.

Höwedes: Natürlich war das zu wenig von uns, aber wir blicken dennoch weiter positiv in die Zukunft.

bundesliga.de: Sie haben eine weitgehend neu formierte Abwehr um sich gehabt. Neuer Torwart, neue Außenverteidiger, neuer Nebenmann - wie hat das Ihrer Meinung nach funktioniert?"

Höwedes: Nachdem wir in der zweiten Hälfte öffnen mussten, kamen die Stuttgarter natürlich zu der einen oder anderen Möglichkeit. Es ist doch klar, dass im ersten Spiel noch nicht alles passen kann, aber deswegen muss man auch noch nicht alles schwarz sehen. Ich hatte insgesamt kein schlechtes Gefühl.

bundesliga.de: Recht überraschend war, dass Jermaine Jones von Beginn an auf dem Platz stand.

Höwedes: Es geht bei uns nicht um einzelne Spieler. Entscheidend ist, dass wir zusammenhalten und jeder seine Leistung individuell abruft. Das haben wir leider noch nicht immer geschafft.

bundesliga.de: Die Schalker sind auch in der letzten Saison nicht besonders gut gestartet. Jetzt wieder eine Auftaktniederlage - kommen die schlechten Gefühle wieder hoch?

Höwedes: Natürlich hatten wir gehofft, besser in die Saison zu kommen. Wir haben eine sehr gute Vorbereitung hinter uns, deswegen sind wir natürlich nicht besonders glücklich. Aber negative Erinnerungen an die vergangene Saison haben wir keine. Wir schauen optimistisch nach vorne und ich denke, wir können das nächste Spiel dann auch gewinnen.

Von Jens Fischer