Mainz - Konkurrenten auf dem Platz, Freunde in und außerhalb des Stadions: Die Kinderprojekte der beiden
Fußball-Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 und 1. FC Kaiserslautern lebten das beim ersten Rheinland-Pfalz-Derby seit vier Jahren vor.

Die beiden Kids Clubs trafen sich gute zwei Stunden vor dem Spiel und bereiteten sich gemeinsam auf das Derby vor. Es war zunächst ein etwas zögerliches Aufeinanderzugehen zwischen den 40 Kindern. Jedes Team hatte 20 kleine Fans mitgebracht, um sich auf den "Schnupperkurs" mit dem Lokalrivalen zu begeben.

Schnell das Eis gebrochen

Ein bunter Haufen, denn alle zeigten deutlich Flagge, T-Shirt oder Schal für ihren Verein. Nach einer Stadionführung, bei der in zwei gemischten Gruppen die Tiefen des Bruchwegstadions erkundet wurden, und einem gemeinsamen Mittagessen brach das Eis dann immer mehr.

Spätestens beim Betreten des "heiligen Rasens" und dem gemeinsamen Empfang durch die 20.300 Fans im Stadion und der Ansage von Stadionsprecher Klaus Hafner war Gänsehautfeeling und gelebte Gemeinschaft angesagt.

Gemeinsames "Mannschaftsfoto" vor über 20.000 Fans

"Das ist ja klasse, da unten auf dem Rasen vor so vielen Leuten", meinte der kleine Marc. Die anderen nickten zustimmend. Nach dem "Mannschaftsfoto" mit den Kindern des 05er-KidsClubs und der "Teufelsbande" vor den jubelnden Fans, machten sich die Kleinen auf zu ihren Plätzen - nun allerdings getrennt in "ihrem" jeweiligen Fanblock.

Am Ende durften die Mainzer dann über den Sieg jubeln, Spaß hatte aber auch die "Teufelsbande" bei ihrem Besuch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Konkurrenten waren die beiden Kinderclubs nämlich nur während der 90 Minuten.