Mit den deutschen Nationalspielern, aber immer noch ohne sieben Profis ist der FC Bayern zu seinem zweiten Japan-Trip aufgebrochen.

Ziemlich genau ein Jahr nach dem ersten Aufenthalt in der Millionen-Stadt Tokio will der Rekordmeister mit einem Testspiel beim Kooperationspartner Urawa Red Diamonds erneut Flagge zeigen im "Land der aufgehenden Sonne."

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Abflug der Bayern: "Wir freuen uns auf den Aufenthalt und das Spiel gegen Urawa. Wir haben vor einem Jahr erste Freundschaften geschlossen, die wollen wir nun vertiefen."

Lucio musste kurzfristig passen

Kurzfristig verzichten musste Magath auf den Brasilianer Lucio. Der Innenverteidiger brach am Samstagmorgen das Training wegen Rückenproblemen ab. Auch die Rekonvaleszenten Sebastian Deisler, Andreas Görlitz, Claudio Pizarro, Valerien Ismael und Christian Lell sind nicht mitgeflogen.

Willy Sagnol gehört ebenfalls nicht zur Reisegruppe. Der Franzose wird nach seinem WM-Urlaub erst am Montag ins Training einsteigen. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als die Bayern für insgesamt drei Nächte in Tokio weilten, ist diesmal nur eine Übernachtung geplant.

Ein Trip im Schnelldurchgang

"Man muss es positiv angehen: Schnell hinfliegen, schnell spielen und schnell wieder nachhause fliegen", meinte Hasan Salihamidzic in Anbetracht der Reisestrapazen mit zwei 12-Stunden-Flügen und dem zu erwartenden Jet-Lag. München und Tokio liegen in der Zeitzone sieben Stunden auseinander.

"Das sind Dinge, die bei einem Klub wie dem FC Bayern notwendig sind und auch dazu gehören", sagte Magath. Der Bayern-Coach erwartet keine nachhaltigen Auswirkungen des für den Klub lukrativen 67-Stunden-Trips, zwei Wochen vor dem Bundesligaauftakt und zwei Tage vor dem Halbfinale im Premiere-Ligapokal: "Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass die Mannschaft das ganz gut wegsteckt."

Damals fand das erste Bundesligaspiel nur wenige Tage nach der Japan-Reise statt - die Bayern gewannen gegen Gladbach mit 3.0.

Quelle: FC Bayern München



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