Zusammenfassung

  • Bruma wechselte im Sommer von Galatasaray nach Leipzig

  • In seinem zweiten Bundesliga-Spiel erzielte der 22-Jährige ein Traumtor

  • Er benötigte nach seiner Einwechslung nur zwei Minuten für das Tor

Köln - Genau zwei Spielminuten brauchte Bruma am Sonntag gegen den SC Freiburg, um sein erstes Bundesliga-Tor zu erzielen. Und das konnte sich mehr als sehen lassen: Der RB Leipzig-Neuzugang fackelte an der Strafraumgrenze nicht lange und versenkte das Spielgerät aus der Drehung unhaltbar im rechten oberen Winkel.

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Es lief die 80. Spielminute, als Marcel Halstenberg eine Flanke von der linken Seite per Kopf zu seinem Kollegen köpfte - und der fackelte nicht lange! Eine elegante Drehung und einen fulminanten Direktschuss später konnte Freiburg-Keeper Alexander Schwolow den Ball nur noch aus seinem Tor fischen. Denn Armindo Tué Na Bangna, genannt Bruma, hatte zugeschlagen!

"Er kann wirklich einiges mit dem Ball"

Der 22-Jährige war zu diesem Zeitpunkt gerade zwei Minuten auf dem Platz und schon blitzte erstmals das Potenzial auf, das der junge Portugiese von Galatasaray Istanbul im Sommer mit nach Leipzig gebracht hat. "Er bringt sehr, sehr gute körperliche Werte mit", erklärte Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl schon kurz nach der Verpflichtung des Flügelspielers gegenüber dem Fachmagazin "kicker". "Der Bursche kann laufen, und er kann wirklich auch einiges mit dem Ball."

© imago / Picture Point LE

Eigentlich wollten die Verantwortlichen ihren Neuzugang aber langsam an die Leipziger Spiel-Philosophie heranführen, zumal die Konkurrenz mit Star-Spieler Emil Forsberg auf dem linken Flügel zunächst unüberwindbar erschien. Doch der Schwede, der in der Vorsaison einer der Leistungsträger war, war zu Saisonbeginn noch nicht hundertprozentig fit. So kam Bruma dann doch bereits am ersten Spieltag bei der Leipziger Niederlage auf Schalke zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga. Auszeichnen konnte er sich in den etwas mehr als 15 Spielminuten, die er gegen die Königsblauen ran durfte, allerdings nicht.

Am Sonntag folgte dann erneut die Einwechslung. Bruma kam rund zwölf Minuten vor Spielende für den ebenfalls stark aufspielenden Jean-Kevin Augustin auf den Platz. Und diesmal benötigte Armindo Tuè Na Bangna nur zwei Minuten, um zu zeigen, was in ihm steckt.

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