Für VfB-Torhüter Jens Lehmann hat das Bundesligaspiel beim FSV Mainz 05 unangenehme Folgen.

Der 40-Jährige zog sich bei der Attacke des Mainzer Angreifers Aristide Bance eine Innenbandzerung mit Gelenkkapseleinriss und einen Bluterguss im linken Knie zu.

Lehmann muss pausieren

Dies ergab eine Kernspintomographie am Montag. Bis auf weiteres kann die Nummer 1 des VfB deshalb nicht am Mannschaftstraining teilnehmen und muss sich auf Rehabilitationsmaßnahmen beschränken.

Ein Einsatz im Spiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag in der Mercedes-Benz Arena wäre unabhängig von der Roten Karte, die Jens Lehmann in der 87. Spielminute erhielt, nicht möglich gewesen.

"Aufarbeitung erfolgt intern"

Wegen des Platzverweises hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes unterdessen erste Ermittlungen aufgenommen, Rechtsanwalt Christoph Schickhardt wird in diesem Verfahren die Interessen von Jens Lehmann vertreten.

"Eine Aufarbeitung der Ereignisse vom gestrigen Abend erfolgt intern", so Vorstand Sport Horst Heldt. Bei seinen Mannschaftskameraden hat sich Jens Lehmann bereits für seinen gestrigen Platzverweis entschuldigt.