bundesliga

Von Tomislav Piplica bis Christoph Kramer: Legendäre Eigentore der Bundesliga-Geschichte

In den vergangenen rund 20 Jahren gab es in der Bundesliga so einige kuriose und zugleich legendäre Eigentore zu bestaunen. Von Tomislav Piplica bis Christopher Kramer oder wie zuletzt Simon Asta: Keines dieser Eigentore wird die Bundesliga so schnell vergessen.

>>> Stelle jetzt dein Team beim offiziellen Bundesliga Fantasy Manager zusammen!

Die Bundesliga schreibt den 6. April 2002, Energie Cottbus empfängt Borussia Mönchengladbach. Eine Bogenlampe des Fohlen-Stürmers Marcel Witeczek senkt sich fünf Minuten vor Spielende auf den Schädel des auf der Linie stehenden Tomislav Piplica und prallt von dort ins eigene Tor. Energie kassiert den späten 3:3-Ausgleichstreffer. Eines der kuriosesten Eigentore der Bundesliga-Geschichte, das noch heute in Fußball-Videos zu Pleiten, Pech und Pannen rauf und runter läuft. Heute wird Piplica darüber lachen können, im Moment des Geschehens wollen Spieler wie er am liebsten so schnell wie möglich im Erdboden versinken.

>>> bevestor Virtual Bundesliga: Die Neuerungen zur Saison 2021/22

Aber kein Grund zur Sorge für Piplica, denn er war in den vergangenen rund 20 Jahren beileibe nicht der einzige Unglücksrabe. Seine aktuellen Torhüterkollegen Ron-Robert Zieler und Lukas Hradecky haben sich in die Kategorie der Slapstick-Eigentore 2018 und 2020 eingereiht. Zwei sich ähnelnde Eigentore, bei denen der damalige VfB-Keeper Zieler in den Sekundenschlaf verfiel und Leverkusens Hradecky ein völlig missglückter Abschlagversuch in Bielefeld ereilte.

>>> Rahmenterminkalender für die Saison 2022/23 veröffentlicht

Der ehemalige Mainzer Feldspieler Nikolce Noveski weiß bestens wie sich Eigentore anfühlen. Ihm passierte in der Saison 2005/2006 nämlich zweimal hintereinander ein Malheur gegen Frankfurt in 132 Sekunden - bis heute Rekord! Dass Eigentore auch aus weiter Entfernung fallen können, bewies Gladbachs Christoph Kramer auswärts in Dortmund im Jahr 2014. Ein besonders ansehnlicher Schuss - nur eben in die falsche Richtung.

Lang, lang ist's her und doch reißen sie nicht ab, die legendären Eigentore. Dies musste jüngst Simon Asta von der SpVgg Greuther Fürth in Freiburg schmerzlich erfahren. Aber auch Fürths Verteidiger wird, sobald etwas Gras über die Sache gewachsen ist, über sein Missgeschick lachen können. Schließlich sind wir alle nur Menschen.