Dass Rafinha beim Start des FC Schalke 04 ins Trainingslager gefehlt hat, war auch bei der Ankunft der Mannschaft in Stegersbach das beherrschende Thema. Manager Andreas Müller bezog in Österreich Stellung.

"Ich habe gestern Abend noch einmal länger mit Rafinha gesprochen und ihm unsere Position deutlich gemacht. In diesem Gespräch hat er mir bereits mitgeteilt, dass er nicht mitfahren werde", erklärte Manager Andreas Müller am Montagabend (21.7.).

"Alles in Ruhe besprechen"

" Ich habe ihn nochmals aufgefordert, seine Entscheidung in Ruhe zu überdenken. Heute war er dann nicht da. Jetzt werde ich mit meinen Vorstandskollegen ganz in Ruhe besprechen, wie wir weiter verfahren", führt Müller weiter aus.

Über Sanktionen für den Rechtsverteidiger wollte Müller nicht spekulieren. "Allerdings hat so etwas natürlich einen anderen Charakter, als wenn ein Spieler zwei Tage zu spät zum Training kommt. Und auch, wenn es ein Traum des Spielers ist, in Peking dabei zu sein, klar ist: An erster Stelle stehen die Interessen des Vereins."