
Köln schlägt Bremen und ist der Spieltagsgewinner im Tabellenkeller
Der 3:1-Erfolg gegen Werder Bremen macht den 1. FC Köln zum großen Gewinner des 29. Spieltags im Tabellenkeller der Bundesliga. Ein Erfolg, der die direkte Konkurrenz unter Druck setzt.
Ein Spiel auf Biegen und Brechen war der 3:1-Erfolg des 1. FC Köln am Sonntag im Duell mit dem SV Werder Bremen. Der erste Sieg unter Cheftrainer René Wagner, er war ein besonderer – und ein besonders wichtiger.
"Am Ende bin ich glücklich, dass wir die drei Punkte feiern können", sagt Wagner, wohlwissend, dass die drei Zähler den Abstand auf Relegationsrang 16 auf fünf Punkte vergrößert haben. Hinzu kommt, dass die Konkurrenz im Tabellenkeller mit Ausnahme des 1. FC Heidenheim 1846 gänzlich als Verlierer vom Platz ging am 29. Spieltag.

Am 30. Spieltag steht das Nordderby an
Entsprechend groß war beispielsweise der Frust im Bremer Lager. "Wir fahren mit null Punkten nach Hause gegen einen direkten Konkurrenten. Ich glaube, jetzt ist es wichtig, dass wir dieses Spiel klar analysieren und mit einem klaren Fokus in die Woche gehen", sagte SVW-Sportchef Clemens Fritz nach der Pleite in Köln.
Da am kommenden Spieltag das Nordderby mit dem HSV steigt, ist der Druck bei den Grün-Weißen nach dem unglücklichen Auftritt in Köln enorm. Doch auch in Hamburg muss man diesen 29. Spieltag erstmal aus den Knochen schütteln.

"Wir werden definitiv noch Punkte brauchen, um die Klasse zu halten"
Sowohl der HSV (0:4 in Stuttgart) als auch der FC St. Pauli (0:5 gegen die Bayern) kassierten empfindliche Niederlagen an diesem Wochenende. Der VfL Wolfsburg – mit 21 Punkten auf Platz 17 – konnte ebenfalls nicht gewinnen (1:2 gegen Frankfurt) und steckt noch tiefer im Tabellenkeller fest.
Auch in Mönchengladbach (0:1 in Leipzig) bleibt die Lage angespannt. "Wir werden definitiv noch Punkte brauchen, um die Klasse zu halten, 30 reichen nicht", ordnete der in Leipzig bärenstarke Moritz Nicolas nach Spielschluss ein.
Kampf um den Klassenerhalt: Drei direkte Duelle am 30. Spieltag
Neue Hoffnung erhielt hingegen der Klassenerhaltstraum des 1. FC Heidenheim 1846, der sich mit 3:1 gegen 1. FC Union Berlin durchsetze und damit auch den Trainerwechsel von Steffen Baumgart zu Marie-Louise Eta erzwang.
Am kommenden Spieltag gastieren die Kölner zum Auftakt des 30. Spieltags am Freitagabend am Millerntor beim FC St. Pauli. Mit dem Nordderby zwischen Bremen und Hamburg sowie der Begegnung zwischen Union und Wolfsburg stehen insgesamt drei direkte Duelle aus der Abstiegszone an. Gesucht wird dann der nächste Spieltagsgewinner im Tabellenkeller.

