Am Samstag ist der FC zu Gast beim VfB Stuttgart. Dort gibt es ein Wiedersehen mit Horst Heldt, dem Sportdirektor des VfB. Seine Profikarriere begann er beim 1. FC Köln. Am 1.September 1990 beim Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach feierte er sein Bundesligadebut.

Insgesamt fünf Jahre war er beim FC aktiv bevor er dann über den TSV 1860 München und Eintracht Frankfurt zu seinem jetzigen Arbeitgeber, dem VfB Stuttgart, wechselte. Dort beendete er schließlich seine Karriere als Profi.

Frage: Herr Heldt, Sie haben insgesamt 130 Ligaspiele für den 1. FC Köln bestritten, trugen also fast in einem Drittel all Ihrer Bundesliga-Auftritte den "Geißbock" auf der Brust. Welche Erinnerungen haben Sie an den FC?

Horst Heldt: Der 1. FC Köln ist nach wie vor ein ganz besonderer Verein für mich. Schließlich habe ich dort als junger Spieler den Sprung in die Bundesliga geschafft. Natürlich freue ich mich deshalb immer, wenn der FC erfolgreich ist. Bei den Spielen gegen den VfB gilt das aber selbstverständlich nicht.

Frage: Als Spieler blieb Ihnen leider immer ein großer Titel verwehrt. Als Sportdirektor schafften Sie den Gewinn der Deutschen Meisterschaft gleich auf Anhieb. Würde man in solch einer Saison am liebsten noch selber einmal ins Spielgeschehen eingreifen und wieder die Fußballschuhe anziehen?

Heldt: Ich habe die Zeit als Spieler genossen und bin mit meiner aktiven Karriere sehr zufrieden, auch wenn ich leider keinen großen Titel gewinnen konnte. Inzwischen verspüre ich aber keinen Drang mehr, jeden Tag die Fußballschuhe anzuziehen. Das mache ich nur noch unregelmäßig bei den Spielen unserer Traditionsmannschaft.

Frage: Mit dem FC kommt jetzt ein weiterer Aufsteiger in die Mercedes-Benz-Arena. Wie beurteilen Sie die bisherige Leistung des FC?

Frage: Der 1. FC Köln hat sich als Aufsteiger sehr gut in der Liga zu Recht gefunden und zählt für mich trotz der jüngsten Niederlagen zu den positiven Überraschungen der Saison. Ich wünsche dem FC auch für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg, natürlich aber erst ab der kommenden Woche.