Vier der sechs Bundesligisten, die im UEFA-Pokal starten, tragen das Hinspiel in der ersten Runde vor heimischem Publikum aus.

Dortmund (gegen Udinese Calcio), der HSV (gegen AFC Unirea Urziceni), der VfL Wolfsburg (gegen FC Rapid Bukarest) und Hertha BSC (gegen FC Saint Patrick's Athletic) starten mit einem Heimspiel. Der FC Schalke 04 tritt zunächst bei Apoel Nikosia an und der VfB Stuttgart reist zu PFC Cherno More Varna.

bundesliga.de hat die Stimmen zur UEFA-Pokal-Auslosung gesammelt.

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): Das ist ein richtig guter Gegner und für die Fans ein sehr attraktives Los. Am besten raffen wir uns zu einer ganz besonderen Leistung auf. Italienische Klubs sind immer harte Nummern.

Dieter Hoeneß (Manager Hertha BSC): Das ist das Wunschlos von unserem Trainer Lucien Favre, der auf keinen Fall gegen seinen Ex-Club FC Zürich spielen wollte. Wir gehen in diese Duelle mit der klaren Zielsetzung, dass wir die Gruppenphase erreichen wollen.

Fred Rutten (Trainer Schalke 04): Das ist kein Gegner, den man unterschätzen darf, denn sie haben Roter Stern Belgrad ausgeschaltet. Von daher kann man nicht sagen, dass das ein kleiner Gegner ist. Ich kann mich erinnern, dass Ajax Amsterdam mal dort gespielt und sich sehr schwer getan hat.

Andreas Müller (Manager Schalke 04): Es ist sicher ein unbequemer Gegner, aber wir haben das zweite Spiel zuhause, da können wir den Einzug in die Gruppenphase klarmachen.

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): Das ist ganz bestimmt ein schwieriges Los, aber trotzdem machbar. Wir haben eine reelle Chance, in die Gruppenphase einzuziehen.

Lucien Favre (Trainer Hertha BSC Berlin): Ich denke, dass es ein machbares Los ist. Wir wollen in die Gruppenphase und müssen gegen St. Patrick's weiterkommen. Ich freue mich über das Los, weil ich noch nie in Irland gewesen bin. Wir müssen aufpassen, weil sie den Tabellenzweiten aus Schweden eliminiert haben.

Felix Magath (Trainer, Manager und Geschäftsführer VfL Wolfsburg):Das ist ein schweres Los. Bukarest ist ein rumänische Spitzenmannschaft und international erfahren. Dazu kommt, dass wir zuerst zu Hause spielen, das macht die Aufgabe natürlich nicht einfacher.

Pablo Thiam (Manager-Assistent VfL Wolfsburg): Es war uns klar, dass wir einen schweren Gegner bekommen werden. Wir hätten lieber erst ein Auswärtsspiel gehabt. Vom Namen her ist Rapid Bukarest verglichen mit anderen möglichen Gegnern nicht so attraktiv, aber das genau ist die Gefahr.

Armin Veh (Trainer VfB Stuttgart): Um mich über den Gegner zu informieren, werde ich auf jeden Fall mit Lothar Matthäus sprechen. Ähnlich wie zuletzt gegen Györ ist auch dieser Kontrahent eine große Unbekannte. Trotz allem kann unser Ziel nur das Erreichen der Gruppenphase sein.

Horst Heldt (Sportdirektor VfB Stuttgart): Im Europapokal ist es immer positiv, wenn man das erste Spiel auswärts austragen kann. Ich kenne unseren Gegner nicht. Aber wenn wir schon das erste Spiel so konzentriert angehen, wie das Rückspiel in Györ, muss diese Aufgabe für uns machbar sein. Uns und unseren Fans steht jedenfalls wieder mal eine weite Reise bevor.

Bernd Hoffmann (Vorstandsvorsitzender Hamburger SV): Wir gehen als Favorit in die Begegnung und wollen in die Gruppenphase einziehen.

Dietmar Beiersdorfer (Sportdirektor Hamburger SV): Unirea Urziceni ist ein Neuling im europäischen Wettbewerb und führt die rumänische Liga nach fünf Spieltagen an. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass wir uns durchsetzen und in die Gruppenphase einziehen.