Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Trainer des FC Bayern. Der Vorstand des Rekordmeisters gab am Montag die Trennung bekannt.

Das Zepter übernimmt beim FC Bayern bis zum Saisonende Jupp Heynckes als Cheftrainer. Ihm assistieren wird der U23-Trainer des FC Bayern, Hermann Gerland. Das Duo wird ab Dienstag das Training der Lizenzspielermannschaft leiten.

Auch Assistenten müssen gehen

Am Montagmorgen teilte der Bayern-Vorstand, der sich am Sonntag lange beraten hatte, Klinsmann die Entscheidung mit.

Auch für die Assistenztrainer Martin Vasquez und Nick Theslof endet nach zehn Monaten die Amtszeit beim FC Bayern. Der Vorstand sah nach den jüngsten Ergebnissen die Mindestziele für diese Saison gefährdet.

Rummenigge: "Aus Verantwortung dem Club gegenüber gehandelt"

"Wir haben uns diese Entscheidung sehr schwer gemacht", versicherte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der AG, "aber die Ergebnisse der vergangenen Wochen, die Art und Weise wie diese zustande kamen und vor allem die Situation fünf Spieltage vor Saisonende zwangen uns aus Verantwortung dem Club gegenüber zu handeln."

Rummenigge weiter: "Mit Jupp Heynckes und Hermann Gerland haben wir zwei erfahrene Trainer, denen wir die Leitung der Mannschaft bis zum Saisonende übertragen."

Klinsmann glaubt an Meisterschaft

Klinsmann zeigte sich in einer ersten Reaktion enttäuscht, aber gefasst. "Natürlich bin ich im Moment sehr enttäuscht. Trotzdem möchte ich mich von Herzen beim FC Bayern München, seinen Fans, den Trainern, den Spielern und den Mitarbeitern für eine ereignisreiche Zeit bedanken", sagte er auf der Webseite des FC Bayern.

Klinsmann weiter: "Wir haben den Grundstein gelegt für die Zukunft. Ich glaube noch immer daran, dass die Mannschaft in dieser Saison Deutscher Meister werden kann."