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Zwischen Triumph und Tränen: Dramatik pur am letzten Spieltag

Die TSG 1899 Hoffenheim schaffte 2013 bei Borussia Dortmund das Wunder, Eintracht Frankfurt feierte 1999 eine Riesen-Party nach dem 5:1-Sieg über den 1. FC Kaiserslautern und der SV Werder Bremen hielt durch ein spätes 1:0 gegen Frankfurt am letzten Spieltag der Saison 2015/16 die Klasse.

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Der SV Werder Bremen steht vor einer immens großen Herausforderung: Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt steht auf einem direkten Abstiegsplatz, hat zwei Punkte Rückstand auf Fortuna Düsseldorf. Die nordrhein-westfälischen Landeshauptstädter sind beim 1. FC Union Berlin zu Gast, die Hanseaten empfangen den 1. FC Köln im eigenen Stadion. Das sind die bloßen Fakten - doch sie versprechen Spannung und Dramatik pur. Ein Vorteil für den SV Werder könnte sein: Der Club hat so ein Finale schon einmal erlebt.

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Kurz vor dem Abpfiff des letzten Spiels der Saison 2015/16 erzielte Papy Djilobodji das erlösende 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. So retteten sich die Bremer am letzten Bundesliga-Spieltag vor dem Sturz auf den Relegationsrang. In dieser Spielzeit ist das etwas anders: Platz 16 ist das erklärte Ziel der Bremer, die nur noch auf diesem Weg die Klasse halten können.

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Doch nicht nur in der eigenen Vereinsgeschichte hat es am letzten Spieltag so eine immens große Willensleistung gegeben. Eintracht Frankfurt rettete sich mit einem spektakulären 5:1-Sieg über den 1. FC Kaiserslautern am Ende der Saison 1998/99 ins Ziel, die TSG 1899 Hoffenheim wiederum drehte 2013 das Spiel bei Borussia Dortmund und hielt so die Klasse. Pechvogel damals war übrigens Fortuna Düsseldorf, das nach nur einer Bundesliga-Saison wieder absteigen musste.