
Kevin Vogt beendet im Sommer seine Karriere
Der VfL Bochum 1848 und Kevin Vogt haben den bis 2027 gültigen Vertrag zum Ende der aktuellen Saison aus gesundheitlichen und verletzungsbedingten Gründen einvernehmlich aufgelöst.
Für den VfL Bochum 1848 bedeutet das den Abschied von einem Bochumer Jungen, der diesen Verein gelebt hat. Kevin Vogt kam 2004 als Jugendspieler an die Castroper Straße und feierte fünf Jahre später, am 18. April 2009, ausgerechnet gegen Borussia Dortmund sein Bundesliga-Debüt für die Blau-Weißen.
Über die verschiedenen Altersklassen hinweg absolvierte er mehr als 100 Spiele im Trikot des VfL. Nach seinen ersten Profi-Jahren in Bochum führte ihn sein Weg in die Bundesliga, die Stationen hießen FC Augsburg, 1. FC Köln, TSG Hoffenheim, Werder Bremen und 1. FC Union Berlin. Insgesamt kommt Kevin Vogt auf über 300 Bundesliga-Partien, spielte in der Champions League und sammelte internationale Erfahrung.
"Diese Entscheidung fällt mir unglaublich schwer. Fußball war mein Leben, seit ich denken kann", sagt Vogt. "Der VfL war dabei immer etwas Besonderes. Hier bin ich groß geworden, hier durfte ich Profi werden, hier durfte ich am Ende noch einmal nach Hause kommen. Mein Körper hat mir in den vergangenen Monaten aber deutlich gezeigt, dass es nicht mehr so weitergeht, wie ich es mir wünsche. Ich bin dankbar für alles, was ich erleben durfte. Für die Vereine, die Mitspieler, Trainer, Fans und vor allem für den VfL Bochum."
Simon Zoller, Direktor Lizenzfußball, ergänzt: "Kevin war jederzeit – gerade auch in dieser schwierigen Phase nach seiner Rückkehr – hochprofessionell. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben hat er Verantwortung übernommen und klare Haltung gezeigt. In jeder einzelnen Situation war spürbar, wie viel ihm der Verein bedeutet. Seine außergewöhnliche Karriere nötigt mir persönlich und uns als Verein höchsten Respekt ab."
Quelle: VfL Bochum










