Paul "Slawo" Freier kommt nach einigen Rückschlägen immer besser in Fahrt beim VfL Bochum. Im Interview verrät er, warum Spielpraxis so wichtig ist und wie der Revierclub in Bremen punkten kann.

Frage: Herr Freier, Sie hatten in der Hinrunde eine Knieverletzung, die Sie lange gehandicapt hat, im Winter mussten Sie wegen einer Sehnenreizung lange pausieren. Wie ist aktuell Ihre Verfassung?

Paul Freier: Ich fühle mich momentan sehr gut. Bei mir war es leider so, dass ich die Vorbereitung sowohl in der Hin- als auch Rückrunde kaum mitmachen konnte. Somit musste ich im Laufe der Saison viel aufholen. Die Zeit war natürlich sehr schwierig, weil man dem Team kaum helfen konnte. Jetzt läuft es immer besser bei mir und ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen dazu beitragen kann, dass wir die Klasse halten.

Frage: Am kommenden Wochenende gastiert der VfL in Bremen. Erst in der vergangenen Saison ist es Bochum gelungen, an der Weser das erste Mal zu gewinnen. Haben Sie eine Erklärung dafür, warum es vorher so schwierig war, dort zu punkten?

Freier: Man weiß, dass Bremen eine gute Heimmannschaft ist und dazu noch sehr offensiv agiert. Vielleicht wurde bei uns im Vorfeld über diesen Komplex immer zu viel geredet.

Frage: Und wie lautet die Marschroute für die Partie am Samstag?

Freier: Man muss einfach optimistisch dorthin fahren und sich klarmachen, dass gerade in dieser Saison dort etwas zu holen ist. Bremen spielt derzeit nicht konstant und ich bin überzeugt, wenn wir unsere Leistung abrufen, dass wir auch in Bremen nicht chancenlos sind.