Turin - Borussia Mönchengladbach ist in der Champions League der erste Erfolg gelungen! Die Mannschaft von Trainer André Schubert trotzte dem italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin ein beachtliches 0:0 ab. Dennoch liegt Juventus mit sieben Punkten auf K.o.-Runden-Kurs.

Damit Gladbach doch noch den Einzug ins Achtelfinale gelingt, muss es erfolgreich weitergehen, alles ist noch möglich. Der Startschuss für die Aufholjagd soll beim Rückspiel am 3. November im Borussia-Park gegen Turin erfolgen.

Schubert vertraute vor 40.940 Zuschauern der Mannschaft, die am vergangenen Samstag beim überzeugenden 5:1 in Frankfurt den vierten Bundesligasieg in Folge eingefahren hatte. Im Gegensatz zur Offensiv-Gala bei den Hessen waren die Fohlen zunächst aber in der Defensive gefordert. Die Gastgeber begannen druckvoll.

Gladbach macht hinten dicht

Die Gladbacher standen aber sicher und machten die Räume eng, den Gastgebern fiel gegen die gut organisierte Abwehr nicht viel ein. Offensiv hatten die Gäste allerdings im ersten Durchgang wenig zu bieten, ein Schuss von Raffael verfehlte sein Ziel deutlich (8.).

Nach 20 Minuten erhöhte der italienische Meister, der nach dem schlechtesten Saisonstart seit 46 Jahren in der Serie A mit neun Punkten aus acht Spielen nur Tabellen-14. ist, das Tempo. Die erste gute Gelegenheit durch Juan Cuadrado war die Folge (23.). Die Gäste bekamen nun weniger Zugriff auf das Spiel und hatten Glück, dass ein Distanzschuss von Paul Pogba sein Ziel knapp verfehlte (30.). Alvaro Morata zielte ebenfalls zu ungenau (35.).

Starker Sommer hält die Null

Die Gäste waren auch nach der Pause darum bemüht, ihre vor der Partie angekündigte mutige Spielweise umzusetzen, doch viele Fehlpässe hemmten den Angriffsschwung. Die Defensive der Turiner wurde vor keine großen Probleme gestellt. Die Alte Dame blieb etwas zielstrebiger und gefährlicher. Torhüter Yann Sommer verhinderte gegen Pogba aber einen Rückstand (49.) und war auch bei einem Freistoß des französischen Nationalspielers auf dem Posten (57.).

Spielerische Mittel fehlten aber über weite Strecken auch den Turinern, die im Juni im Finale der Champions League in Berlin erst am FC Barcelona gescheitert waren. Am Ende steht ein leidenschaftlicher erkämpfter Punkt der Gladbacher zu Buche.

SID

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