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Jürgen Klopp betont den starken Zusammenhalt seiner Mannschaft
Jürgen Klopp betont den starken Zusammenhalt seiner Mannschaft - © Alexander Hassenstein / Getty Images
Jürgen Klopp betont den starken Zusammenhalt seiner Mannschaft - © Alexander Hassenstein / Getty Images
bundesliga

Klopps klare Ansage gegen Rassismus

Jürgen Klopp hat eine klare Meinung zu rassistischen Kommentaren im Internet. Vor dem Länderspiel Deutschland gegen Serbien macht der neue Bundestrainer eine Ansage und ruft die Welt dazu auf, sich ein Beispiel an einer Sport-Umkleidekabine zu nehmen.

Wie wenig Jürgen Klopp von Rassismus hält, hat er bereits auf seiner ersten Pressekonferenz als Bundestrainer deutlich gemacht. Vor kurzem betonte er, er wolle "Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen."

Damals sagte der 59-Jährige: "Kann man stolz darauf sein, Deutscher zu sein und trotzdem offen und trotzdem vielfältig und trotzdem nett, freundlich? Kann man Mitgefühl haben? Kann man all diese Dinge haben? Ich bin hundertprozentig sicher, ja."

"Habe wenig Zeit für Dummheit"

Vor dem Länderspiel Deutschland gegen Serbien am Donnerstagabend legte er in der Sache noch einmal nach, als er von Journalisten auf rassistische Kommentare im Internet bezüglich seiner Mannschaft angesprochen wurde. Einige Nutzer hielten das Team für "nicht weiß genug", oder "nicht deutsch genug".

Für Klopp ist ganz klar: "Es gibt keinen Grund, sich über diese Menschen Gedanken zu machen. Meine Gedanken kriegen sie nicht." Er habe "im normalen Leben für Dummheit wenig Zeit und in den sozialen Medien auch nicht."

Klopp betont großartigen Zusammenhalt

Klopp machte deutlich, dass der Zusammenhalt unter den Spielern hervorragend sei. Dass viele von ihnen einen Migrationshintergrund haben, sei kein Thema. "Die Gruppe, die wir hier zusammen haben, könnte nicht großartiger in diesem Zusammenleben sein."

Der erfahrene Coach schickte zudem einen Wunsch hinterher: "Die Welt dürfte sich ein Beispiel an einer Sport-Umkleidekabine nehmen." Denn dort werde niemand nach seiner Herkunft oder seine Hautfarbe bewertet. Wichtig seien nur der Charakter und die Leistung.

Klopps klare Ansage: "Da wird jeder aufgrund der richtigen Tatsachen respektiert und nicht aufgrund von falschen Meinungen diskreditiert."

Das ist Klopps zweiter Kader

Tor: Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt), Finn Dahmen (FC Augsburg), Jonas Urbig (FC Bayern München)

Abwehr:
Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Ridle Baku (RB Leipzig), Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Malick Thiaw (Newcastle United), Philipp Treu (SC Freiburg)

Mittelfeld:
Mika Baur (Celtic Glasgow), Tom Bischof (FC Bayern München), Bambasé Conté (TSG Hoffenheim), Said El Mala (1. FC Köln), Yannick Engelhardt (SC Freiburg), Serge Gnabry (FC Bayern München), Vitaly Janelt (FC Brentford), Lennart Karl (FC Bayern München), Felix Keidel (SV Elversberg), Aleksander Pavlovic (FC Bayern München), Derry Scherhant (SC Freiburg), Florian Wirtz (FC Liverpool)

Angriff:
Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt), Nick Woltemade (Juventus Turin)

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