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Joshua Kimmich vom FC Bayern München in der Taktik-Analyse

Gerade wenn der Klassiker gegen Borussia Dortmund ansteht, wächst Joshua Kimmich gerne mal über sich hinaus. So entschied der Mittelfeldspieler des FC Bayern etwa zwei der letzten drei Aufeinandertreffen mit einem Tor: Beim Kampf um die Meisterschaft am 28. Spieltag der vergangenen Saison traf er mit einem phänomenalen Lob und auch beim Supercup im September entschied er die Partie durch eine Willensleistung. bundesliga.de analysiert, warum der Mittelfeldspieler so wichtig für den FC Bayern ist.

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Wenn es um Motivation geht, kann Joshua Kimmich kaum ein anderer Spieler etwas vormachen. Der unbändige Wille, gewinnen zu wollen, steht dem 26-Jährigen mit jeder Muskelfaser ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder, dass Kimmich gerade im prestigeträchtigen Duell gegen Borussia Dortmund immer wieder über sich hinauswächst. "Das ist so seit ich ein kleines Kind bin", sagt Kimmich über die Entwicklung seines Charakters. "Wenn ich gewinne, habe ich mehr Spaß daran."

Doch der Sechser des FC Bayern München hat darüber hinaus auch noch ganz andere Qualitäten, die ihn zu einem der besten zentralen Mittelfeldspieler der Welt machen.

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Zum einen ist Kimmich einer der lauffreudigsten Spieler. Nicht nur beim FC Bayern, sondern auch in der Bundesliga. Die vielen Kilometer in Kombination mit seiner Antizipationsstärke und dem Wissen, was der Gegner als nächstes plant, bringen seine Gegenspieler immer wieder in Drucksituationen, die nicht selten zum einem Ballgewinn der Bayern führen.

Aber nicht nur gegen den Ball hat Kimmich Qualitäten, die ihresgleichen suchen. Auch beim Spielaufbau ist er der zentrale Akteur beim Rekordmeister. Mit durchschnittlich mehr als 102 Ballbesitzphasen pro Spiel ist Kimmich sogar noch deutlich öfter am Ball als seine Kollegen aus der Innenverteidigung. Neben einen gepflegten Kurzpass-Spiel hat er auch die tödlichen Pässe im Repertoire, die oft aus der eigenen Hälfte heraus punktgenau den Fuß des startenden Stürmers finden und dabei etliche Gegenspieler überspielen. In der Summe kommt er so 2020/21 auf zehn Torvorlagen. Ligaweit der zweitbeste Wert hinter Thomas Müller. Bei nur 17 bisherigen Saisoneinsätzen wirkt diese Zahl noch einmal umso imposanter.

Wenn es am 24. Spieltag im Top-Spiel am Samstagabend um 18:30 Uhr also wieder zum Klassiker kommt, könnte Kimmich einmal mehr zum X-Faktor werden. An das letzte Duell in der Hinrunde hat er hingegen weniger gute Erinnerungen: Nach einem eigenen Foul gegen Erling Haaland musste er bereits in der ersten Hälfte ausgewechselt werden und war in den folgenden fünf Partien zum Zuschauen gezwungen.

Für Kimmich dürfte das am kommenden Spieltag nur noch mehr Motivation bedeuten.